Planet X - Quantum - Cover
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Planet X Quantum


  • Label: Inside Out/SPV
  • Laufzeit: 51 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Fünf Jahre hat es gedauert, bis neues Material von Planet X, dem Projekt rund um Keyboarder Derek Sherinian und Schlagzeuger Virgil Donati, die Läden entert. Nach „Moonbabies“ (2002), das sich als beeindruckendes Lehrstück zwischen Progressive Rock, Metal und Fusion bewegte, ist „Quantum“ die logische Konsequenz und Anknüpfung an den bereits bekannten Klangkosmos. Gemeinsam mit vier Gastmusikern, darunter Brett Garsed (Gitarre), Allan Holdsworth (Gitarre, Mitglied der britischen Art Rockband Soft Machine) und den beiden Bassisten Jimmy Johnson und Rufus Philpot, startet Planet X 2007 in gewohnter, hakenschlagender Manier los.

„Alien Hip Hop“ ist allerdings noch ein wenig überzogen verfrickelt und schleppt sich sieben Minuten lang von einem anstrengenden, offbeatlastigen Arrangement ins nächste, das der Bezeichnung progressiv alle Ehre macht. Glücklicherweise kommen die Musiker mit „Desert girl“ zur Ruhe und liefern danach solide Kost für Freunde anspruchsvoller, handgemachter und angenehm verschachtelter Rockmusik, die sich nicht daran stören, dass bei eben genanntem Track die Gitarren etwas mehr in den Vordergrund gemischt hätten werden können.

Nichtsdestotrotz brillieren die Kompositionen, die größtenteils aus der Feder von Donati stammen, durch atmosphärische und bezaubernde Keyboardteppiche, sowie einem unvorhersehbar agierendem Schlagzeug, die mit kräftigen Gitarren gewürzt werden. Schade ist nur, dass stellenweise der Höreindruck vorherrscht, einige Tracks würden sich mancher Struktur öfter als nur einmal bedient haben. Ansonsten ist „Quantum“ durchaus ein würdiger Nachfolger für „Moonbabies“.

Anspieltipps:

  • Space Foam
  • The Thinking Stone
  • Kingdom Of Dreams
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