Sonic Syndicate - Only Inhuman - Cover
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Sonic Syndicate Only Inhuman


  • Label: Nuclear Blast/WEA
  • Laufzeit: 41 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Ganz klar, hier will jemand am Thron von Killswitch Engage rütteln. Mit beinahe der selben ungestümen Art braten die Gitarren, wechselt der kraftvolle Gesang zwischen klaren Passagen und (hier: teilweise Schweden-)Death angehauchten Growls, klappern die Drums und bohren sich letztendlich in die Gehörgänge. Hin und wieder wird das Ganze mit Synthie-Geplucker unterfüttert und emotionaler Gesang beigesteuert. Unterm Strich fehlt aber vor allem eins: Die Spannung, die zündende Idee, der Funke, der überspringen soll.

Sonic Syndicate, das sind die drei Brüder Richard (Gesang), Roger (Gitarre) und Robin Sjunnesson (Gitarre), Bassspielerin Karin Axelsson, Drummer John Bengtsson und der zweite Sänger im Bunde, Roland Johansson. Ohne übertreiben zu wollen, sie machen ihre Sache auf dem bereits zweiten Longplayer „Only inhuman“ keineswegs schlecht, allerdings verschafft sich das schwedische Sextett durch die in fast jedem Growl und Break spürbare, musikalische Anlehnung an die Speerspitze des Metalcore keine neuen Facetten (bestes Beispiel: „Denied“).

Ihren Weg ins Musikbusiness haben Sonic Syndicate über den Nuclear Blast „Bandcontest“ gefunden, der 2005 die Truppe als Sieger gekürt hatte, was ihnen einen Plattendeal und die Veröffentlichung von „Eden fire“ bescherte. Jetzt, 2 Jahre später, könnten sie glatt als Klon der Band rund um Produzent und Drummer Adam Dutkiewicz durchgehen, vor allem Richards energetischer Vortrag erinnert oftmals an die variablen Shouts von Howard Jones. Würden die fünf Burschen und das Mädl auf ihrer nächsten Scheibe wesentlich mehr eigene Ideen einstreuen, Sonic Syndicate müssten sich nicht mehr hinter ihren offensichtlichen Einflüssen verstecken, denn zur Zeit wirken sie mit „Only inhuman“ solide, aber auch nicht mehr.

Anspieltipps:

  • Enclave
  • Flashback
  • Blue Eyed Fiend
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