The Ark - Prayer For The Weekend - Cover
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The Ark Prayer For The Weekend


  • Label: Gun/SonyBMG
  • Laufzeit: 43 Minuten
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2/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

The Ark wollten in diesem Jahr für ihr Heimatland Schweden den Eurovision Song Contest gewinnen. Daraus ist, wie die meisten wissen, nichts geworden (Platz 18 von 24, aber noch vor Deutschland!). Doch eines zeigt die Teilnahme deutlich. Das Sextett hat aus seinen bisherigen Glam-Rock-Katastrophen „We Are The Ark“ (2000), „In Lust We Trust“ (2002) und „State Of The Ark“ (2004) nichts gelernt und gibt weiterhin die immerfröhliche Kasperlekapelle. Das hat sich auch auf dem vierten Album „Prayer For The Weekend“ nicht geändert.

Ola Salo (Gesang), Mikael Jepson (Gitarre), Martin Axén (Gitarre), Lars Ljungberg (Bass), Jens Andersson (Keyboards) und Sylvester Schlegel (Drums) spielen unglaublich billigen Glam-Rock im Stile überdrehter 70er-Jahre-Musicals, mit dümmlichen Texten und Brechreiz auslösenden Melodien. Dabei kennen Schweden doch gar keinen Kölner Karneval, in den Lieder wie „New pollution“, „I pathologize“, „All I want is you“ und „Death to the martyrs“ bestens hineinpassen würden. Selbst mit Songs wie „Little dysfunk you“ und „Thorazine corazon“ im Gepäck würde man hochkant aus jedem Gay Club geschmissen werden, der etwas auf sich hält.

Nein, meine lieben schwedischen Freunde, „Prayer For The Weekend“ ist wie alle Eure bisherigen Werke musikalisches Konfetti ohne Nährwert, dem ausdrücklich eine Empfehlung verwehrt bleibt. Wir wünschen Euch dennoch alles Gute für die Zukunft. Vor allem viel Glück bei der Suche nach dem Niveau.

Anspieltipps:

  • I pathologize
  • The worrying kind
  • Death to the martyrs
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