Sophie Ellis-Bextor - Trip The Light Fantastic - Cover
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Sophie Ellis-Bextor Trip The Light Fantastic


  • Label: Polydor/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 45 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Sophie Ellis-Bextors musikalischer Output erstreckt sich bislang nebst diverser Singles auf drei Studioalben. Angefangen bei „Read My Lips“ (2001, inklusive ihrem wohl bekanntesten Hit „Murder On The Dancefloor“) und „Shoot From The Hip“ (2003), ist „Trip The Light Fantastic“ aus dem Jahre 2007 der bislang letzte Langspieler der Engländerin.

In letzter Zeit ist es etwas ruhig um die sympathische Sängerin aus England geworden, was jedoch nicht heißt, dass ihre musikalischen Aktivitäten vollkommen eingefroren sind. Mal abgesehen von ein paar neuen Liedern auf ihrer MySpace-Seite im letzten Jahr, konnte man Bextor zuletzt auf dem Freemasons Compilation-Album „Shakedown 2“ (06/2009) beim Song „Heartbreak (Make Me A Dancer)“ hören. Außerdem ist die 30-jährige Sängerin zum zweiten Mal Mutter geworden und tauchte im englischen Fernsehen in Werbespots für die Firma Rimmel London auf – somit dürfte sie trotz fehlendem neuen Album momentan alle Hände voll zu tun haben.

Auf „Trip The Light Fantastic“ lieferte Ellis-Bextor vor zwei Jahren ein eher durchschnittliches Popalbum ab. Der Opener „Catch You“ war als erste Singleauskopplung auf jeden Fall gut gewählt: Der Song beginnt mit einer braven Rock-Gitarre, bevor wummernde Synthies hinzukommen und Ellis-Bextor eine titelgerecht catchy Melodie singt, auch wenn die allgemein flachen Lyrics doch zu wünschen übrig lassen: „Run to where you want/ I am gonna find you/ there ain't no distance far enough/ my love's gonna find you“. Leider driftet das Album daraufhin auch immer öfter musikalisch in solch seichte Gewässer ab. Schon der zweite Song „Me And My Imagination“ ist mit seinem stampfenden Dance-Pop-Beat doch arg flach geraten. Spätestens mit dem wiederum etwas rockigeren aber langweiligen „Today The Sun's On Us“ ist dann auch die komplette stilistische Bandbreite des Albums abgesteckt.

Im folgenden wären da die typischen synthielastigen Discosongs („China Heart“), schlichter Mid-Tempo Pop („The Distance Between Us“) oder auch mal etwas rockig anmutende Lieder wie „New Flame“, das alles natürlich immer radiokonform in Szene gesetzt. Insgesamt kann man „Trip The Light Fantastic“ dennoch einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen. Tanzbar sind viele der Songs, ein paar tolle Melodien sind auch dabei und der Mix aus Discopop und Gitarren funktioniert zwischenzeitig recht gut („If I Can't Dance“) oder macht lässig-groovend auch mal richtig Spaß („Only One“), nur das wars dann auch schon wieder. So kann man nur hoffen, dass Sophie Ellis-Bextors nächstes Album, welches nach aktuellem Stand 2010 erscheinen soll, spritziger und ideenreicher ausfallen wird.

Anspieltipps:

  • Catch You
  • If I Can't Dance
  • Only One
  • New Flame

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