Leserkritiken zu
Prince - Planet Earth

  • Pop/Rock
6.5/10 Unsere Wertung
5.2/10 Leser Stimme ab!

02.08.2007 - 18:03 Damian Bin sprachlos. Die erste Prince-CD ohne Highlight. Er weiss, dass seine Zeit gekommen ist, sich anderen Dingen zu widmen. Ich gönne ihm die ausverkauften Konzerte in London und danke für viele Inspirationen über viele Jahre hinweg...

4/10

23.07.2007 - 20:45 Stephanie Oh ja, der nächste Longplayer steht im Regal und das auch in meinem! Der Silberling selbst befindet sich allerdings seit mehr als 24 Sunden im Cd-Player und da gehört er auch hin! Wer sich dieses Meisterwerk entgehen lässt, ist selbst schuld! Nach 3121 ist Prince ein weiterer Geniestreich gelungen, das weiß man spätestens nach dem 5. Mal hören. Prince' Musik
war schon immer anspruchsvoll und von diesem Anspruch hat unser kleiner Prince bis heute auch noch nichts verloren. Die wohl eingängigsten und tanzbarsten Melodien formt er diesmal zweifellos mit "guitar", "the one u wanna c" und "chelsea rogers". Hier treibt es definitiv auch den letzten Sesselhocker in die Beine, um zu dem elektrisierenden Sound zu
grooven. Wer es verspielt und kuschelig mag, kann bei "somewhere here on earth", "all the midnights in the world" und "future baby mama" ins Schwärmen geraten. "mr. goodnight" hätten sich Prince-Kenner und -Verehrer sicher etwas "verruchter" oder auch "versauter" gewünscht, trotzdem lässt es viel Spielraum
für so manche Phantasien, Prince im eigenen Bett als Sandmann begrüßen zu dürfen. Großartig auch "Resolution" was als eingängiger Pop-Song überzeugt und mit seinen mystischen Schluss-sound die Atmospäre des Openers und Titeltracks "Planet Earth" aufgreift und so dem Ganzen einen geeigneten und gut durchdachten Rahmen verpasst. "Lion of Judah" überzeugt hier vor allem durch seine überzeugend eingesetzten Gitarren-Riffs, die an alte Purple Rain Zeiten erinnern lassen. Dann wäre da noch die Tatsache, dass sich diesmal weder Booklet noch Song-angaben finden lassen. Lediglich einmal schaut Prince seinem Hörer aus der Innenseite des Albums in gewohnt lasziver Pose entgegen. Alles in allem ein gelungenes Werk des unermütlichen Prinzen, dessen Genie angesichts dieses Silberlings wohl auch diesaml kein Ende gefunden hat.
Und so dürfen wir gespannt sein, was das nächste Album für eine Überraschung für uns bereit hält...

10/10

20.07.2007 - 21:35 Stephanie Zugegeben - ich bin ein riesen Prince Fan, aber versuche trotzdem Planet Earth mal ganz objektiv zu bewerten: Zweifellos ist es eine Eigenart von Prince sich immer wieder eine kleine Besonderheit für seine Alben auszudenken; so auch diesmal, denn das Album enthält weder Booklet noch irgendwelche Titelangaben, aber was macht das schon, wenn man dafür soetwas geliefert bekommt? Diese Scheibe ist zweifellos ein weiteres Meisterwerk des unermütlich arbeitenden Pop-Funk-Soul-Rhythm and Blues-Prinzen und das nicht nur wegen des Bildes auf der Innenseite des Albums. Schon mit dem ersten Titel 'Planet Earth' schafft Prince es mal wieder eine etwas mystische Atmosphäre zu schaffen und so die Spannung in seinen Zuhörern zu wecken. Über 'Guitar' muss man nicht viel sagen: Grandios und zweifellos bewegt es auch den letzten zum Luftgitarre spielen. Damit hat es Prince mal wieder geschafft unsere Ärsche von den Stühlen zu reißen! Das schafft er ebenfalls mit 'The one u wanne c' und den eingängigen 'Chelsea Rogers'.
Wer es kuschelig mag, wird sich auch in 'Somewhere here on Earth' verlieben, das steht außer Frage! Ebenfalls interessant und unbedingt hörenswert sind 'Revelation' sowie 'Mr. Goodnight', auch wenn sich der ein oder andere letzteres von unserem Prinzen etwas "versauter" erhofft hätte....
Mit 'Lion of Judah' und 'Future Baby Mama' wirft Prince wieder so einige Fragen auf: Warum reimt sich bitte Mama ausgerechnet auf Drama? Verarbeitet sich da mal wieder was in Prince? Wir wissen es nicht, aber eins steht ganz klar fest: Prince' Genie wird wohl nie ein Ende finden, man darf gespannt sein, was noch so in ihm steckt....

10/10

19.07.2007 - 19:10 VenomXTrem Mir liegt es vor, frisch aus England, noch mit leichtem Newspapergeruch garniert.
Vorab: Es ist mit sicherheit nicht ein Geniestreich unseres kleinen Popgotts. Nach mehrfachem anhören muss man aber erneut den Hut vor The Artist ziehen. Well done!
Planet earth braucht mehrere Anläufe und hat mit "The Man u wanna C" den einzigen Schwachpunkt. Der Opener Planet Earth geht nach dem 5ten anhören ins Ohr und könnte noch 5 minuten länger gehen. Guitar ist gut, in der zuvor veröffentlichen Internet version aber besser. Somewhere here... und "The Man u wanna..:" sind nicht unbedingt erwähnenswert, aber mit Track 5 (Sugar Baby Mama) kommt die CD auf Touren. Mit Lion of Judah und Resolution klingt die CD herrlich verspielt aus. Was tun?
Nochmal von vorne beginnen und auf das nächste Album des kleinen Großen warten....
Highlights: Sugar Baby Mama, Mr. Goodnight, Chelsea Rodgers
Für alle, die von Prince nie genug bekommen!

8/10