3 Inches Of Blood - Fire Up The Blades - Cover
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3 Inches Of Blood Fire Up The Blades


  • Label: Roadrunner/WEA
  • Laufzeit: 52 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

3 Inches Of Blood bieten sich hervorragend an ein neues Sub-Genre im Metal entstehen zu lassen, schließlich widersetzen sich Cam Pipes (Gesang), Jamie Hooper (Gesang), Justin Hagberg (Gitarre), Shane Clark (Gitarre), Nick Cates (Bass) und Alexei Rodriguez (Schlagzeug) seit ihrem Debüt „Battlecry under a wintersun“ (03/2002) sehr erfolgreich jeglicher Schublade und Genreklassifizierung. Das ändert sich auch nicht auf dem bereits dritten Longplayer „Fire up the blades“, den man dem Titel nach gut und gerne in den Bereich des Power Metal stecken könnte, wären darauf nicht Tracks wie z.B. „Infinite legions“ enthalten, der, ohne groß aus dem Konzept der Platte herauszufallen, von Cradle Of Filth stammen hätte können.

Dann krächzt Cam Pipes wieder im Falsett und erinnert dabei an den legendären AC/DC-Sänger Bon Scott, während sein Kumpel Hooper deftige Metal-Shouts aus seiner Kehle röchelt und das Ganze zu Maiden-Gitarren, die rocken was das Zeug hält. An anderer Stelle fräsen die Jungs dem Hörer dafür mit präzisen Thrash-Riffs die Schädeldecke auf und stürmen mit Fantasy-Lyrik der Marke „Herr der Ringe“ gen Mittelerde. Wem jetzt schon der Kopf raucht, der sollte dem Nachfolger zu „Advance and vanquish“ (09/2004) trotzdem eine Chance geben, denn 3 Inches Of Blood vermengen diesen irren Stil-Misch-Masch dermaßen spannend und unterhaltsam, dass stetiges Schmunzeln vorprogrammiert ist.

Produziert wurde das Genrekonglomerat von niemandem geringeren als Joey Jordison, der sich sonst bei den Gummimützen von Slipknot hinterm Schlagzeug herumtreibt. „With this album, the blacksmith is heating up the blades and we are preparing for battle. We are forging the steel that we´ll use to annihilate the heavy metal posers, and in every town we play, the streets will run red with their blood” weiß Jamie über den neuesten Wurf zu berichten. Dass die Jungs an ihre Sache natürlich mit einem gewissen Augenzwinkern herangehen, lässt sich angesichts solcher und ähnlich gelagerter Aussagen natürlich nicht vermeiden, genau so wenig wie die Tatsache, dass das Tempo in einigen Tracks zu schnell angesetzt wurde und gelegentliche Verschnaufpausen gut getan hätten. Nichtsdestotrotz schlagen 3 Inches Of Blood jedem, der sich auf sie einlässt, den Schädel ein. Ehrensache.

Anspieltipps:

  • Demon´s Blade
  • Infinite Legions
  • Night Marauders
  • The Goatrider´s Horde
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