Revolution Mother - Glory Bound - Cover
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Revolution Mother Glory Bound


  • Label: Cement Shoes
  • Laufzeit: 36 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
4.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Revolution Mother gleich nach dem Opener „Come on“ als uneheliches Kind von Motörhead abzustempeln, würde der Truppe rund um Mike Vallely (Gesang), Jason Hampton (Gitarre), Colin Buis (Bass) und Brendan Murphy (Schlagzeug) nicht gerecht werden. Schließlich hat der Vierer noch wesentlich mehr zu bieten als trockenen Rock´n´Roll aus den Instrumenten zu schmettern, denn zwei Tracks weiter wartet mit „Switchblades & urethane“ eine Nummer, die auch gut und gerne von einer Hardcore Punk-Truppe stammen könnte.

Auf dieser Wellenlänge gebärdet sich dann auch der Rest des Debüts der aus Long Beach, Kalifornien stammenden Truppe, die sich nach einer EP aus dem Vorjahr („Enjoy the ride“) die beiden Produzenten Mudrock (Avenged Sevenfold, Eighteen Visions) und Andy Johns (Godsmack, Led Zeppelin) geschnappt hat um dem Erstling „Glory bound“ den richtigen Biss zu geben. Mit blues-infizierten Riffs und einer Rock´n´Roll-Gesinnung wie bei den ganz Großen knallen einem Revolution Mother innerhalb von 36 Minuten einen leicht punk-behafteten Knaller nach dem nächsten heraus und drosseln lediglich im Selbstfindungstrip „Who I am“ das Tempo.

Oberste Priorität für die Amis war es eine Platte zu machen, die nicht nur ordentlich rockt, sondern sich nebenbei wie eine Achterbahn mit allen Höhen und Tiefen, unterschiedliche Geschwindigkeiten mit einbegriffen, anfühlt. Herausgekommen ist zwar dennoch eine eher Uptempo-lastige Platte, wirklich störend ist die Mischung aus AC/DC, Motörhead, Led Zeppelin, den früheren Green Day und einem kleinen Quäntchen Hardcore aus der nächstgelegenen Garage keinesfalls, da „Glory bound“ trotz seiner multiplen Ausrichtung nie die Spielfreude und den Spaß an der Sache aus den Augen verliert. In diesem Sinne: You say Party, we say Revolution Mother!

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