Throwdown - Venom And Tears - Cover
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Throwdown Venom And Tears


  • Label: Trustkill/SPV
  • Laufzeit: 53 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
4.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Die aus Orange County stammende Combo ist noch immer stark in den 90ern geerdet und lebt ihre Vorlieben ganz offen aus.

Eigentlich ist die Bezeichnung Metalcore für Throwdown nicht mehr ganz zutreffend. Zwar gibt es auf dem fünften Album „Venom & tears“ noch durchaus Parallelen zu dem verschrieenen Genre, aber prinzipiell ist die thrashige Schlagseite auf dem neuen Werk dermaßen omnipräsent, sodass die Schublade Post-Thrash-Truppe mit einer deftigen Hardcore-Attitüde angesichts des Klangbildes wesentlich mehr Sinn machen würde. Hat hier einer Pantera erwähnt? Ja, die aus Orange County, Kalifornien stammende Kombo ist noch immer stark in den 90ern geerdet und lebt ihre Vorlieben ganz offen aus.

Das brettert wie in „Holy roller“ ordentlich nach vorne, schwingt sich mit herrlich groovendem Rhythmus und Text auf der Coolness-Skala ganz weit nach oben („I, Suicide“), macht eine kurze Verschnaufpause („Cancer“) um gleich danach im Midtempo die Sau raus zu lassen („Hellbent“) oder gipfelt in ein würdiges Sepultura-Cover („Propaganda“). Schade nur, dass die schwächeren Songs durch die etwas dumpfe Abmischung nicht über den Durchschnitt hinauskommen, wodurch eine höhere Wertung verwehrt bleibt. Hier hat Produzent Andrew Murdock alias Mudrock (Chimaira, Avenged Sevenfold) wohl etwas geschlafen, denn so knackig wie das vorige Woche erschienene, ebenfalls von ihm betreute „Glory bound“ von Revolution Mother, kommt „Venom & Tears“ nicht rüber.

„With their values intact and their pride holstered at their sides, Throwdown have issued ultimatum after ultimatum with empowering, venom-fueled songs. Liars and fakes, move aside or be crushed“ fasst das Label die Energie und die Aggressionen, die in „Venom & tears“ stecken, zusammen und man würde bedenkenlos zustimmen, wäre da nicht dieser schwammige Sound. Nichtsdestotrotz bietet Throwdowns Fünfte genügend Potenzial, um auf der Autobahn das Gaspedal durchzutreten, um den Fahrtwind nicht nur aus den Boxen zu spüren zu bekommen.

Anspieltipps:

  • Hellbent
  • I, Suicide
  • Holy Roller
  • Weight Of The World
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