Bec Lavelle - Intimate Portrait - Cover
Große Ansicht

Bec Lavelle Intimate Portrait


  • Label: Edel Records
  • Laufzeit: 46 Minuten
Artikel teilen:
4/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Fans, der im australischen Outback angesiedelten TV-Serie „McLeods Töchter“, dürften Rebecca Lavelle zumindest als Hintergrundbeschallung für das zur Zeit recht erfolgreiche Fernsehdrama kennen. Dort sorgt besagte Dame nämlich für die richtige musikalische Unterstützung, die bereits in zwei Soundtracks zusammengefasst wurde und der ein dritter folgen soll. Mit „Intimate portrait“ wagt sie sich erstmals aus dem Schatten der krisengebeutelten Rinderfarm „Drover´s run“ heraus und bringt somit ihr erstes Album ohne jegliche Parallelen zum McLeod-Clan auf den Markt.

Unterstützt wurde sie dabei jedoch nicht von den bisherigen Songschreibern der Serie Posie Grame-Evans und Chris Harriott, sondern holte sich Verstärkung in Form von Daniel Jones, der bereits gemeinsam mit Darren Hayes das Duo Savage Garden zu mehreren Charterfolgen führte. Das dabei allerdings trotzdem stilistisch ähnliche, soll heißen Pop-angehauchte Country-Songs, heraus gekommen sind, liegt wohl an der fehlenden Risikobereitschaft aller Beteiligten. Denn wo die Musik für „McLeods Töchter“ teilweise rockige Seiten eingeschlagen hat, schippert Frau Lavelle auf „Intimate portrait“ seelenruhig im zurückhaltendem Midtempo durch die Gegend und bleibt somit lediglich ein Geheimtipp für kuschelbedürftige Mittzwanziger.

Zwar besitzt die Dame über eine durchaus angenehme Stimme, das überraschungsarme Songmaterial rettet sie damit aber trotzdem nicht über den Durchschnitt, was z.B. in „Waiting 4 u“ bedeutet, dass die Musik bei Refrain und Strophe komplett unverändert bleibt. Aus diesem Grund sticht selbst nach mehreren Durchläufen kein einziger Song markant hinaus und auch sonst bedient die Sängerin mit kleinen Geschichten über tapfere Mädchen und simplen Herzschmerz-Lyrics nur altbekannte Klischees, die auf Dauer einfach langweilen.

Anspieltipps:

  • Lifeline
  • When Darkness Falls
  • Don´t Throw It Away
Neue Kritiken im Genre „Country-Pop“
7/10

Schmilco
  • 2016    
8/10

Star Wars
  • 2015    
Diskutiere über „Bec Lavelle“
comments powered by Disqus