The Generators - The Great Divide - Cover
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The Generators The Great Divide


  • Label: People Like You/SPV
  • Laufzeit: 36 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

The Generators aus Los Angeles machen seit über zehn Jahren unkomplizierten Punkrock, der sich zwar im Vergleich zu berühmteren Kollegen wie NOFX, Bad Religion, Green Day oder The Offspring mehr im Rock zuhause fühlt, was vor allem durch die souveräne Darbietung von Sänger Doug Dagger (hier sitzt jeder Ton) und dem fehlenden Tempo der zehn Stücke bemerkbar macht, sonst ist „The great divide“ aber ein schnörkelloses, Feelgood-Album, das für Fans der oben genannten Bands sicher eine Anschaffung wert sein könnte.

Zwar gestaltet sich der Opener, der zugleich als Titeltrack fungiert, als extrem spannungsarm, dafür schrubben The Doo (Gitarre), Ace (Gitarre), Ted Hahn (Bass) und Dirty Ernie Berru (Schlagzeug) in „My best regards“ wesentlich interessanter an den Instrumenten herum und auch im weiteren Verlauf der Platte gelingt ihnen der eine oder andere Hammer. Leider ist der sechste Output der Amerikaner keineswegs mit überraschenden oder gar innovativen Momenten gespickt, was den Spaß natürlich etwas trübt, gelegentlich aufjaulende Gitarren lockern dafür immer wieder das Songmaterial auf und schütteln es ordentlich durch.

Dass die Fünf längst keine blutigen Anfänger mehr sind und nicht mit jeder x-beliebigen Hinterhof- und Garagenband verglichen werden sollten, ist auf „The great divide“ ebenfalls allgegenwärtig, jedoch für den Sprung vom Underground in populärere Gefilde präsentieren The Generators zu durchschnittliches Material, denn selbst das Rolling-Stones-Cover „Paint it black“ wird nur brav und Note für Note nachgespielt. Und von einer Punkrock-Band kann wohl doch etwas mehr erwartet werden, oder etwa nicht?

Anspieltipps:

  • So Many Miles
  • My Best Regards
  • A Turn For The Worse
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