Bitune - After The Fire - Cover
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Bitune After The Fire


  • Label: Headroom Records
  • Laufzeit: 49 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Eine deutsche Band aus dem hessischen Eschwege hat einen gänzlich ungewöhnlichen Weg eingeschlagen, um ihre Karriere auf Trapp zu bringen. Und das ging so: Als die Jungs von Bitune vor sechs Jahren an einem Musikerworkshop teilnahmen, trafen sie auf ACE, dem Ex-Gitarristen von Skunk Anansie, dem sie eine Demo-CD in die Hand drückten. Dieser war so begeistert von den Deutschen, dass er wenig später die Reise nach Eschwege antrat, um mit Bitune an neuen Songs zu feilen und einen eigenständigen Sound herauszuarbeiten.

Der britische Musikmanager Richard Hamilton war ebenfalls von Bitune angetan und vermittelte der Band einen Deal mit Headroom Records, die das Debütalbum „After The Fire“ auf der Insel herausbrachten. Seitdem touren Sascha Wiegand (Gesang, Gitarre), Christian Wosimski (Bass), Thomas Bartscher (Bass) und Martin Bartscher (Drums) mit ihrem melodiösen, aber nicht minder rauen Alternative Rock im Foo-Fighters-Stil durch England. Doch nun soll auch ihre deutsche Heimat mit dem Album und einer ausgedehnten Tour beglückt werden.

Obwohl in einem Genre wie Alternative Rock bereits alles gesagt zu sein scheint, können Bitune als frisch und frei von der Leber weg agierende Newcomer mit fast allen ihrer 12 Songs auf „After The Fire“ überzeugen. Klangparallelen zu anderen Bands dieser Gattung sind zwar kaum zu vermeiden, aber Bitune überspannen den Bogen nicht wie andere Bands vor ihnen, denen am Ende die eigene Identität komplett wegbricht. Und ob das Riffing oder die Melodieführung nun an Incubus oder die Foo Fighters erinnert („Touch me“) bzw. die eine oder andere gebrüllte Passage zu sehr in die Emo-Ecke geht – who cares? Das Endergebnis ist stimmig – und nur darauf kommt es an. Bitune melden sich mit ihrem Debüt-Longplayer eindrucksvoll in der deutschen Rockszene an und haben dabei bereits die ersten Hits Gepäck („Stay“, „Drain away“). Nicht schlecht, Herr Specht!

Anspieltipps:

  • Stay
  • Drain away
  • I know you
  • After the fire
  • Morning light
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