Maeder - Maeder - Cover
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Maeder Maeder


  • Label: Locomotive Records
  • Laufzeit: 41 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
4.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Im australischen Outback wird gerockt! Genauer gesagt rollen die Brüder Nicholas (Gesang, Gitarre) und Sebastian Maeder (Gitarre) gemeinsam mit Bassist Kit Riley und Drummer Travis Tragani einen herrlich alten, aber dennoch guten und spielfreudigen Hardrock-Teppich aus, der nicht selten in die bluesigen Gefilde der Landsmänner von AC/DC abdriftet. Zwar beherrschen sich die Jungs weitgehend nicht als schlichtes Plagiat einer anderen Band abgestempelt werden zu können und fügen ihrem Sound genug eigene Ideen ein, das Gefühl einer Mischung aus Deep Purple, Aerosmith und Gotthard beizuwohnen bleibt aber trotzdem bestehen.

Das soll den Hörer aber eigentlich nicht weiter kümmern, denn Maeder sind wie Reibeisenstimme Nicholas folgerichtig erklärt „just dirty rock´n´roll“, der die Texte meist hinten an stellt um für die Musik mehr Raum zu schaffen. Und zugegeben, die Lyrics der Maeder-Brüder zeugen sowieso nicht von überragendem Talent und bestehen meist aus einigen Zeilen, was dem Hörvergnügen aber trotzdem keine Einschränkungen bereitet, wie in „You´re a freak“ oder „It´s all good“ bemerkenswert dargelegt wird.

Alles in allem ist das Debüt der Australier endlich mal wieder eine Rock-Scheibe, die einfach nur Spaß machen will, dafür in die Vollen geht und mit einer Ungezwungenheit drauflos rockt, der es sich schwer zu entziehen gilt. Sicher ist das alles wie bereits erwähnt bei weitem keine musikalische Revolution, aber trotz der balladesken Tracks „White pillow“ und „Night an day“, mit denen sich Maeder an das rührselige Mainstream-Publikum anschmiegen, sind die übrigen zehn Songs mit einer Wucht und rhythmischer Verspieltheit ausgestattet, die einem nicht schon nach drei Durchgängen auf den Sack geht.

Anspieltipps:

  • Piece Of Me
  • It´s All Good
  • You´re A Freak
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