R.E.M. - Live - Cover
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R.E.M. Live


  • Label: Warner Bros.
  • Laufzeit: 105 Minuten
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8.5/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Dieses Album ist tatsächlich die erste offizielle Live-Platte von R.E.M. in 27 Karrierejahren!

Dieses Album ist tatsächlich die erste offizielle Live-Platte von R.E.M. in 27 Karrierejahren! Unglaublich, nicht wahr? Okay, es gibt bereits die eine oder andere Live-DVD der Jungs aus Athens, Georgia – dennoch, mit „Live“ legen Michael Stipe, Peter Buck und Mike Mills wirklich und wahrhaftig ihre Live-Premiere auf CD vor!

Und weil es nach so vielen Jahren im Musikzirkus jede Menge Lieder gibt, die in R.E.M.-Konzerten gespielt werden MÜSSEN, einfach weil das Publikum nach ihnen verlangt, ist „Live“ gleich ein Doppelalbum mit 22 Songs geworden. Und weil wir gerade so lustig beisammen sind, gibt es das komplette Konzert vom 26. und 27. Februar 2005 im Dubliner Point Theatre auch noch als DVD obendrauf. Mehr geht nicht, zumal die drei Silberlinge im Paket zu einem äußerst fairen Preis in die Läden kommen.

Für den, der R.E.M. nur aus dem Radio kennt, wird der Auftritt in der zweiten Heimat der Band ein ungewöhnlich rockiges Vergnügen sein. Die Herren legen ein beachtliches Tempo vor und spielen sich kreuz und quer durch ihre verschiedenen Schaffensphasen. Der Sound ist erfreulich rau und direkt und scheint kaum nachbearbeitet worden zu sein. Und wenn, merkt es der Hörer nicht wie auf anderen zusammengestückelten Live-Totalausfällen.

Auf „Live“ stehen Indie-Rocksongs aus den 80er Jahren („The one I love“, „Orange crush“) neben den ganz großen Pop(single)hits aus den Neunzigern („Man on the moon“, „Everybody hurts“) und den Glanztaten der zuletzt veröffentlichten Werke („Leaving New York“, „The ascent of man“). Eine ausgewogene Mischung, bei der für jeden Geschmack etwas dabei ist. Schließlich mag nicht jeder die R.E.M.-Alben der Frühphase und es soll durchaus Fans geben, die bei „Shiny happy people“ regelmäßig eitrigen Ausschlag bekommen.

Anspieltipps:

  • Drive
  • Everybody hurts
  • Man on the moon
  • Imitation of live
  • Leaving New York
  • Losing my religion
  • What’s the frequency, Kenneth?
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