Thrice - The Alchemy Index Vols. I And II: Fire And Water - Cover
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Thrice The Alchemy Index Vols. I And II: Fire And Water


  • Label: Vagrant/Rough Trade
  • Laufzeit: 49 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
6.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Ob ihr altes Majarlabel Island Records (Universal), auf dem Thrice drei Alben veröffentlichten, auch so mutig gewesen wäre, ein Mammutwerk in Form von zwei Doppelalben (bzw. vier EPs á sechs Songs) zu veröffentlichen? Wohl kaum. Ob das der Grund für den Wechsel zu Vagrant Records war, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. Sehrwohl kann allerdings konstatiert werden, dass „The Alchemy Index Vols. 1 + 2: Fire And Water“ das bisher ambitionierteste Vorhaben des kalifornischen Quartetts geworden ist.

Das Konzeptwerk präsentiert nacheinander folgende Abhandlungen über die Elemente Feuer und Wasser (Teil 1 und 2) sowie Erde und Luft (Teil 3 und 4 – sollen im Frühjahr 2008 erscheinen). Und zwar auf Basis von Text und Musik. Progressiver Post Hardcore sozusagen, der zumindest im Laufe der ersten beiden Teile um Stil-Erweiterungen nicht verlegen ist. So donnern nicht nur einige der heftigsten Stücke in der Thrice-Geschichte aus den Boxen („Firebreather“, „The flame deluge“), sondern auch Doom-Passagen („Backdraft“), psychedelisch-elektronische Elemente („Digital sea“) und Metalcore-Versatzstücke („The messenger“).

Dabei fällt auf, dass die „Water“-EP deutlich ruhiger ausgefallen ist als die „Fire“-EP. Somit schweben die Songs irgendwo zwischen den harten Metal-Klängen der ersten CD und sanften Tönen á la Isis, Pink Floyd und Nine Inch Nails, wenn Trent Reznor mal nicht der Wahnsinn packt, des zweiten Silberlings. Unterm Strich eine gute, aber sicher nicht weltbewegende Konzeptplatte, die Appetit auf die Fortsetzung macht.

Anspieltipps:

  • The Arsonist
  • The messenger
  • Open water
  • Night diving
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