Steve Grimmett Band - Personal Crisis - Cover
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Steve Grimmett Band Personal Crisis


  • Label: Metal Heaven
  • Laufzeit: 50 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

„Personal crisis“ hat alles was das Rocker-Herz begehrt: Schnelle Uptemo-Songs („Karma“, „Wait for ever“, „Afterglow“, „Wrath of the ripper“, „Fallen“), zwischen hart und zart changierendes, musikalisches Gut, dessen Tempo etwas gedrosselt wurde („Freedom“, „Promises“, „Invincible“, „Strength“), die obligatorische Feuerzeugballade („Lonely“) und sogar ein Stück, das mit weiblicher Note aus den Lautsprechern rumpelt („Enemy“). Alles in allem also eine Hardrock-LP, für die eine uneingeschränkte Empfehlung ausgesprochen werden darf?

Die Antwort darauf lautet: Nein, jedoch mit einem zaghaften, positiven Unterton, denn eines kann man dem Debüt der Steve Grimmett Band, bestehend aus Steve Grimmett (Gesang), Ian Nash (Gitarre), Ritchie Walker (Bass) und Pete Newdeck (Schlagzeug) nicht vorwerfen und das ist fehlende Konsequenz. So ähnlich ein Song auch nach Deep Purple, Rainbow, Nazareth, Judas Priest, Saxon oder wie sie alle heißen, klingt und somit während der gesamten Laufzeit der Platte Dutzende Reminiszenzen auszumachen sind, die elf Tracks auf „Personal crisis“ bewahren trotzdem eine Eigenständigkeit und unterhalten den Hörer zumindest für kurze Zeit.

Nach knapp 50 Minuten und nachdem der Vierer mit „Fallen“ ein letztes Mal ordentlich auf die Tube gedrückt hat, bevor der Vorhang fällt, ist der schweißtreibende Rock und die recht ordentliche, bodenständige Kost vorbei und es können wieder wichtigere Dinge in Angriff genommen werden. Damit wir uns jetzt nicht falsch verstehen: „Personal crisis“ ist keinesfalls schlecht, der Markt ist in diesem Segment aber bereits schon seit etwa über zehn Jahren dermaßen gesättigt, dass sich die Truppe schon mehr einfallen lassen muss, als unbeirrt geradeaus nach vorne zu rocken, wie schon hunderttausend andere Bands vor ihnen. Wer trotzdem findet, er hat zuwenig Hardrock-Alben im Schrank stehen, kann sich das Debüt der Steve Grimmett Band ja zulegen.

Anspieltipps:

  • Fallen
  • Afterglow
  • Wait For Ever
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