Vanessa Paradis - Divinidylle - Cover
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Vanessa Paradis Divinidylle


  • Label: Barclay/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 35 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Ach was war das entzückend, als die damals 15jährige Vanessa Paradis vor 20 Jahren mit der Single „Joe le Taxi” (1987) ins weltweite Rampenlicht rückte. Und was haben wir fünf Jahre später getuschelt, als sich die Französin von dem rastabelockten Womanizer Lenny Kravitz ein komplettes Album auf den zarten Leib schreiben ließ (eine von mehreren Hitsingles hieß „Be my baby“). Da ging doch mehr, oder?

Inzwischen ist Frau Paradis seit rund neun Jahren die Lebensgefährtin von Hollywood-Schauspieler Johnny Depp („Fluch der Karibik“), mit dem sie zwei Kinder hat, und die Abstände zwischen ihren Alben werden immer länger. So sind seit dem letzten Werk „Bliss“ (2000) auch schon wieder sieben lange Jahre ins Land gezogen. Doch mit „Divinidylle“ gibt es jetzt Nachschub an neuen Liedern.

Elf Songs, oder umgerechnet nicht viel mehr als ein halbes Stündchen Musik, präsentiert Vanessa Paradis auf ihrer insgesamt siebten Album-Veröffentlichung. Realisiert hat sie diese mit ihrer „musikalischen Familie“, bestehend aus Olivier Lude, Jéróme Goldet, Albin de la Simone, Petrice Renson und Matthieu -M- Chedid, sowie den Gast-Songwritern Brigitte Fontaine, Thomas Fersen und Franck Monnet. Dem Sound der vorhergegangenen Alben bleibt die 35-Jährige dabei auch heuer treu. Von 60er-Jahre-inspirierten Pop-, Chanson-, Reggae- und Motown-Klängen getragen, singt die Pariserin mit ihrer charmanten Kinderstimme verträumte Melodien, die sich sanft ins Gehör einschmeicheln (wunderschön: „Junior suite“). Das macht unterm Strich kein sonderlich herausragendes Album, aber eines, das für wohlige Stimmung sorgt.

Anspieltipps:

  • Les piles
  • L’Incendie
  • Divine idylle
  • Junior suite
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