Staind - Break The Cycle - Cover
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Staind Break The Cycle


  • Label: Elektra/WEA
  • Laufzeit: 55 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Derzeit regnet es ja Alternative-Rockbands aus der USA. Auch "Staind" ist eine Band wie "Creed" oder "Deftones" und man ist zunächst gewagt zu sagen: "Das haben wir aber schon alles gehört!".

Das dem nicht so ist, zeigt schlicht und einfach der Genuss dieser CD. Aaron Lewis und seine Band machen harten Gitarrenrock, teilweise aber auch akustisch. Und: Sie bringen trotz aller Lautstärke immer richtig viel Emotion rüber, eine Eigenschaft, die viele Bands dieses Schlages schmerzlich vermissen lassen. Das klingt alles sehr düster, wie das Artwork ja schon andeutet, aber schön düster. Durch tiefe Bässe, schwere Gitarren und einen hervorragenden Sänger wird der Hörer in Musikgewordenen Weltschmerz entführt. Songs wie "Fade", "It's Been Awhile" oder "Outside" bekommt man heutzutage nicht mehr allzu häufig zu hören. Hier wurde perfektes Songwriting betrieben. Manchmal richtig laut wie bei "Suffer" oder "Can't Believe", aber auch richtig leise wie das wunderschöne "Epiphany". Dass Staind von Limp-Bizkit Chefproleten Fred Durst entdeckt wurden, merkt man der CD nie an, Hip-Hop Einflüsse sind ausnahmslos nicht ausfindig zu machen. Durst selbst ist im Bonustrack, der Liveversion zu "Outside" auch zu hören, er singt (kaum hörbar) im Duett mit Aaron Lewis.

Was bleibt also festzuhalten: Wir haben wieder eine geniale Stimme (Aaron Lewis) entdeckt, es gibt noch richtig gute Musiker in Amerika und eine CD, die man als Anhänger von Gitarrenmusik ganz einfach haben sollte. Wunderbare Melodien, so abwechslungsreich und melancholisch verpackt, findet man nur noch selten.

Anspieltipps:

  • Open Your Eyes
  • Fade
  • It's Been A while
  • Epiphany
  • Outside
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