Fury In The Slaughterhouse - The Color Fury - Cover
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Fury In The Slaughterhouse The Color Fury


  • Label: Parlophone/EMI
  • Laufzeit: 49 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Absolut durchschnittlicher Pop-Rock, der die Berechtigung seiner Existenz über weite Strecken schuldig bleibt.

Aus deutschen Landen kommen seit jeher wenig wirklich gute Bands und Fury In The Slaughterhouse schien eine Zeit lang die Ausnahme zu machen und gute Musik produzieren. Doch seit etwa sechs Jahren ereilt auch diese Band aus Hannover das Schicksal des kreativen Super-GAUs und "The Color Fury" ist der geradezu bemitleidenswerte Versuch einer längst aus ihrem Zenit getretenen Band, endlich wieder einen Höhepunkt zu setzen.

Ist der Opener "Things Like This" wenigstens noch ruhig und halbwegs gefühlvoll, langweilt "Long Ride" mit einem althergebrachten 08/15-Riff. "Angel's and Saints" missbraucht die weltberühmte Rede von Martin Luther King ("I have a dream"), um sie in einen mittelmäßigen Song zu würgen. "I Feel Fine" ist ein absolut einfallsloser REM-Rip-Off und "Falling Apart" kann bei musikalisch besonders empfindlichen Kreaturen durchaus auch mal Magenkrämpfe herbeirufen.

Man glaubt es kaum: Auch "The Color Fury", ein ansonsten äußerst unnötiges Werk, lässt manchmal das musikalische Können des Sextetts aufblitzen. Denn neben dem soliden Opener, ist auch "Can't Remember" als gelungen zu bezeichnen. Doch außer diesen Ausnahmen bietet "The Color Fury" nicht etwa "60 Minuten Fury-Hörgenuss", wie im Booklet suggeriert wird, sondern hauptsächlich absolut durchschnittlichen Pop-Rock, der die Berechtigung seiner Existenz über weite Strecken schuldig bleibt.

Anspieltipps:

  • Things Like This
  • Shape Of Things To Come
  • Boomtown Babylon
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