Lifehouse - No Name Face - Cover
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Lifehouse No Name Face


  • Label: Dreamworks/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 55 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein solides Debütalbum, auch wenn sich die einzelnen Tracks teilweise ein wenig zu ähnlich sind.

Der Nachfolger des vorliegenden Albums steht kurz bevor. Grund genug das noch aktuelle Album "No Name Face" von Lifehouse unter die Lupe zu nehmen. Eine wirklich neue musikalische Botschaft ließ das Debüt von Lifehouse sicherlich vermissen. Was das Album auszeichnet, ist seine Gelassenheit, sind seine Melodien und die unter die Haut gehenden Balladen. Grungig ist das bei bestem Willen nicht, denn Lifehouse pendeln stets zwischen sanftem Softrock ("Somebody Else's Song") und melodiösem Midtempo-Rock ("Hanging By A Moment", "Sick Cycle Carousel"). Wirklich aggressiv hört man Sänger Jason Wade eigentlich nie singen, dafür aber oft sehr emotional, wie z.B. im wunderschönen "Everything", wo er seiner Angebeteten ausgesprochen eindrücklich klarmachen will, dass sie "alles" für ihn ist. Lifehouse sind stilistisch daher Matchbox Twenty oder den Goo Goo Dolls näher als 3 Doors Down oder Creed, die ihr Glück hauptsächlich mit eher aggressiven Songs suchen.

Man könnte Lifehouse also böswillig als eine Rockband für Weicheier bezeichnen, aber derartig emotionale, schön anzuhörende Musik muss auch erst mal gemacht werden. "Hanging by a moment" ist schlichtweg ein hervorragender Ohrwurm, dem aber durchschlagender Erfolg in den deutschen Charts nicht beschieden war. Schade eigentlich, denn nicht nur dieses Lied, sondern auch der Großteil der Songs auf der Platte geht schnell ins Ohr, auch wenn sich die einzelnen Tracks teilweise ein wenig zu ähnlich sind.

Das ist aber schon der einzige größere Kritikpunkt, ansonsten wird man mit "No Name Face", einem soliden Debütalbum, zufrieden werden und man darf gespannt sein, in welche Richtung "Stanly Climbfall" weisen wird.

Anspieltipps:

  • Hanging By A Moment
  • Sick Cycle Carousell
  • Somewhere In Between
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