Yeah Yeah Yeahs - Fever To Tell - Cover
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Yeah Yeah Yeahs Fever To Tell


  • Label: Polydor/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 40 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Nach ihrer Ep „Master“, die kurzerhand von der amerikanischen und britischen Musikpresse in den Rockhimmel gehoben wurde, waren die Erwartungen an die Yeah Yeah Yeahs und ihr erstes Album entsprechend hoch. Man muss ganz klar sagen, dass sie diesen Erwartungen mit „Fever To Tell“ gerecht wurden. Trotz der kargen instrumentalen Besetzung (Stimme/Gitarre/Schlagzeug) schafft es das New Yorker Trio eine sehr gute Rockplatte zu kreieren, die einen gewissen Proberaumcharme mitbringt.

Vor allem die Abwechslung, die das Album mitbringt, gefällt. Wenn die durchgeknallte Frontfrau Karren O. bei Stücken wie z. B. „Tick“ sich und ihrer Stimme alles abverlangt und man an manchen stellen denken kann, dass sie gleich erstickt, wird man einfach mitgerissen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch sehr melodische Tracks wie „Y-Control“, bei denen man nur durch Karren O.'s Stimme merkt, dass es dieselbe Band ist. Gerade diese macht den Sound der Yeah Yeah Yeahs so unverwechselbar. Während sie in einem Moment, bei simplen, jedoch gut klingenden, Riffs in „Pin“ die Bude rockt, scheint sie in „Modern Romance“ zergehen zu wollen.

Im Endeffekt ist es das gutgelungene, musikalische Springen, zwischen Punk und Indie, Leise und Laut, sowie melodisch und punking, das die Platte zu einem absolutem Muss macht.

Anspieltipps:

  • Y Control
  • Black Tongue
  • Date With The Night
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