Snow Patrol - Final Straw - Cover
Große Ansicht

Snow Patrol Final Straw


  • Label: Polydor/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 52 Minuten
Artikel teilen:
8/10 Unsere Wertung Legende
5.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Snow Patrol räumen eine Menge Pop- und Rockschnee, den keiner mehr braucht, aus dem Weg und öffnen Spielraum für britischen Pop der Marke flott, ungezügelt, spontan und manchmal auch ein wenig grotesk-bizarr. Bereits mit 3 CD-Alben in Großbritannien am Start und entsprechend mit tosendem Applaus der Kritik und der Medien gefeiert, können wir uns nun endlich über das erste, für den deutschen Markt, veröffentlichte Album „Final Straw“ freuen. Nathan Connolly, Gary Lightbody, Mark McClelland und Johnny Quinn hauen dem Hörer ordentlich die Beats um die Ohren. Zu Beginn noch pflegeleicht, verfestigt sich der Pulver-Pop-Schnee schnell zu einer harten, stabilen Masse. Abnicken und wegzappeln ist bei „Wow“, Tiny Little Fractures“ und „Gleaming Auction“ angesagt. Es geht aber auch ruhig und beherzter. Beste Bespiele: „Grazed Knees“, „Somewhere A Clock Is Ticking“ und „Same“ - Gary Lightbodys beeindruckende, manchmal ohnmächtig wirkende Stimme und Mark McClellands tolle Gitarrenriffs setzen akustische Markenzeichen. Das Prinzip von Snow Patrol ist eigentlich recht simpel – nix neues machen, dennoch frisch und ungezwungen klingen. Eine Mischung aus Sparsamkeit und Umsicht, gepaart mit sonniger Individualität.

Anspieltipps:

  • Wow
  • Run
  • Spitting games
  • Gleaming auction
  • Somewhere a clock is ticking
Neue Kritiken im Genre „BritPop“
8/10

Urban Hymns (20th Anniversary Edition)
  • 2017    
Diskutiere über „Snow Patrol“
comments powered by Disqus