Quarks - Quarksland - Cover
Große Ansicht

Quarks Quarksland


  • Label: Home Records/SONY
  • Laufzeit: 40 Minuten
Artikel teilen:
4/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Quarks und die zwei Gesichter ihres „Quarksland“. Zwei Jahre nach ihrem letzten Album veröffentlichen Quarks nun mit „Quarksland“ den Nachfolger des hoch gelobten „Trigger Me Happy“. Es ist der mittlerweile vierte Longplayer in ihrer bis dato achtjährigen Bandgeschichte, welche ihren Ursprung einst auf dem Label Monika Enterprice fand. Unterstützt von den Produzenten Moses Schneider und seinem kongenialen Partner Ben Lauber entstanden in den vergangenen Monaten in Privaträumlichkeiten der Band und dem „Transporterraum“ in Berlin-Kreuzberg insgesamt dreizehn neue Stücke.

Quarks (Joyces „Finnigan’s Wake“ entsprungen: der Stoff, aus dem die Atome sind), das sind Jovanka von Willsdorf und Niels Lorenz, zwei Wahlberliner aus Hamburg, die seit nunmehr acht langen Jahren zusammen musizieren. Gemeinsam spielten und arrangierten sie auch die Songs, die in der Folge und in Gemeinschaftsproduktion mit Moses Schneider und Ben Lauber zu dem vorliegenden, vierten Quarks-Album „Quarksland“ wurden. Und selten gibt es ein Album, welches derart seine zwei Gesichter zeigt. Neben eher einschläfernden statt berührenden Songs wie „Du Entkommst Mir Nicht“ oder „Wir Gehen Vorbei“ gibt es auf dem Album eine handvoll wirklich gelungener, dreckig-rockiger Stücke wie „Best When I Am Not“ oder „Blind Date With The Devil“. Das witzige beziehungsweise merkwürdige an der Sache: Alle Songs mit deutschen Titeln sind einschläfernd langweilig bis anstrengend nervig, die Songs mit englischen Titeln dagegen straight rockig oder zumindest ins Ohr gehend.

Hätten die beiden musikalischen Künstler also die philosophischen Songs Marke Liebesgeschwafel weggelassen und stattdessen mehr Songs mit punkiger Elektro-Attitüde geschrieben und produziert, wäre aus dem Album vielleicht etwas geworden. Jetzt ist es leider zu einem Album für alle „Ey, ich steh´ auf Songs mit lyrischen Texten“-Typen verkommen, die sich nicht von der Musik unterhalten lassen wollen, sondern sie eher zum depressiven Alleinsein auflegen.

Anspieltipps:

  • Picture Me
  • Best When I Am Not
  • Blind Date With The Devil
Neue Kritiken im Genre „Rock“
5.5/10

Songs Of Experience
  • 2017    
Diskutiere über „Quarks“
comments powered by Disqus