Freezeebee - Rockmachine - Cover
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Freezeebee Rockmachine


  • Label: Triple-Eggs Records/ALIVE
  • Laufzeit: 48 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Frankfurt am Main – Rock City! Zwischen Äppelwoi, Bankenviertel, den Böhsen Onkelz und dem 3P-Label wächst und gedeiht eine vielversprechende Independent-Szene, aus der auch der Rock-Vierer Freezeebee kommt. Dieser legt mit „Rockmachine“ bereits seinen vierten Silberling in vier Jahren vor und verblüfft mit der zum Teil herausragenden Qualität ihrer schnörkellosen Rocksongs zwischen Helmet und Queens Of The Stonge Age.

Nach „Next Generation” (2002), „Bitter Sweet” (2001) und „Ride The Train” (2000) ist „Rockmachine“ eine deutliche Weiterentwicklung des Bandsounds, der wie eine Expedition durch die verschiedenen Spielarten des Alternative Rock daherkommt. Man nehme jeweils eine Priese Stoner-, Noise-, Grunge- und Nu-Rock – und fertig ist eine überzeugende Zusammenstellung von 14 Tracks, die von Johannes Aeppli (Drums), Florian Aeppli (Bass), Nicolas Flores (Gitarre, Gesang) und Jan Biermann (Gitarre, Gesang) zu einer wohl klingenden Melange angerührt wird.

So bläst einen schon der Opener „Play rude/Next generation mit roher Riff-Gewalt förmlich vom Sofa. Erstklassig geht es mit „Time to say goodbye“ und „Alcoholix ” weiter, gefolgt von „Do it loud“, einem frech groovenden Funk-Metal-Footstomper. Diesen hohen Qualitätslevel können Freezeebee ungefähr bis zur Albummitte halten. Dann offenbaren sich ein paar kleinen Schwächen, die sich in etwas richtungslos wirkenden Songs äußern („Watch out“, „Romantic sperm“). In Anbetracht der 14 Songs wäre weniger mehr gewesen. Trotzdem ist das vierte Freezeebee-Werk ein professionelles Alternative Rockalbum geworden, das mit Ideen und fettem Sound nicht geizt. Eine echte Rockmaschine eben!

Anspieltipps:

  • Alcoholix
  • Waterfalls
  • Next generation
  • Time to say goodbye
  • Strictly just for R’n’R
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