Stinking Lizaveta - Caught Between Worlds - Cover
Große Ansicht

Stinking Lizaveta Caught Between Worlds


  • Label: Monotreme Records/CARGO
  • Laufzeit: 61 Minuten
Artikel teilen:
5/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Stinking Lizaveta, die Band mit dem eigenartigen Namen, ist seit rund zehn Jahren eine Institution des amerikanischen Rock Underground. Das Trio aus Pennsylvania (Yanni Papadopoulos an der Gitarre, Alexi Papadopoulos am Bass und Chesire Augusta an den Drums) spielt eine etwas wilde, wenn auch in sich stimmige Mischung aus instrumentalem Doom, Metal, Stoner Rock, Prog-Rock, Noise-Rock und Jazz, den es in Form ihres vierten Albums „Caught Between Worlds“ jetzt auch auf das europäische Publikum loslässt.

Mit 16 düsteren Songs zwischen Black Sabbath und Frank Zappa fasziniert das Trio streckenweise mit wabernder Psychedlica, die auf arabische Klänge trifft („Beyond the shadows“), dröhnenden Feedback-Orgien („Scientist of the future“) und rumpelnden Alternative Rock („Caught between worlds“). Leider verstricken sich Stinking Lizaveta dabei ein ums andere Mal in ausufernden Frickeleien, die nicht wirklich einen Sinn ergeben und den anfänglichen guten Eindruck auf Dauer zunichte machen. Das Zusammenspiel der drei Musiker ist zwar äußerst virtuos und abwechslungsreich, aber etwas hängen bleibt davon nicht.

„Caught Between Worlds“ ist eine einzige Frickel-Orgie für Doom-Fetischisten, die sich an kaugummiartigen Gitarre/Bass/Schlagzeug-Expeditionen erfreuen können. Doch ob die Fangemeinde dauerhaft Freude an dem Werk hat, darf bezweifelt werden, zumal auch der Sound nicht über das Niveau einer Kellerband hinauskommt.

Anspieltipps:

  • Man day
  • Over the edge
  • Beyond the shadows
  • Scientist of the future
  • I denounce the goverment
Neue Kritiken im Genre „Rock“
Diskutiere über „Stinking Lizaveta“
comments powered by Disqus