Wired For Mono - Re: Golden Hits EP - Cover
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Wired For Mono Re: Golden Hits EP


  • Label: Soulfood/SONY
  • Laufzeit: 17 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
4.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Die Herren, die hier etwas verschüchtert vom Cover ihrer frech betitelten Debüt-EP „Re: Golden Hits” blinzeln, sind Schwedens Antwort auf The Coral und ernsthafte Konkurrenz für die Landsleute von Mando Diao. Es handelt sich um fünf junge Burschen aus Stockholm namens Wired For Mono, die mit hippen Retro-Sounds im Klangspektrum zwischen den Rolling Stones und The Charlatans in ihrer Heimat bereits seit einiger Zeit für Furore sorgen.

Gegründet wurde Wired For Mono im Jahr 2002. Nach der Veröffentlichung der Single „Travel in turns“ noch im selben Jahr, nahmen Henrik Lillsjo (Gitarre, Vocals), Torbjörn Åkerblad (Bass), Arvid Engström (Gitarre), Lennart Claesson (Drums) und Jonatan Danneman (Piano, Orgel) im November 2003 das Minialbum „Re: Golden Hits” auf, das im Februar 2004 in Schweden auf den Markt kam. Schnell wurden Kollegen, Presse und Plattenfirmen auf die Fünf aufmerksam. So erwähnte Ebbot Lundberg von der Band The Soundtrack Of Our Lives die Jungs in einem Interview mit dem englischen New Musical Express (NME) und löste damit verschärften Hype-Alarm aus. Damit war es endgültig höchste Zeit, einen Vertrieb in Deutschland und dem Rest Europas zu finden

Im April 2005 ist es endlich soweit. Nach exzessiven Tourneen rund um den Globus und immer wieder eingeschobenen Recording Sessions mit Produzent Patrik Heikkinpieti (Mando Diao) für das im Sommer 2005 erscheinende Debütalbum, kommt „Re: Golden Hits” nun auch bei uns in die Läden. Mit fünf gut abgehangenen Retro-Rockern, die durch den stilechten Einsatz von Mundharmonika, Hammond Orgel, Handclaps, scheppernden Drums und zerrenden Gitarren eine offensichtliche Verwandtschaft mit Mando Diao und The Coral vorweisen können, stellen sich die Schweden vor. Es fehlt zwar noch ein wenig die Brillanz der genannten Kollegen, aber mit famosen Tunes wie „Losin’ street“ und „Daybreak“, das sich ganz unverblümt an den Riffs eines Keith Richards bedient, stehen die Chancen sehr gut, dass mit dem Debütalbum der fünf Schweden ein neuer Stern am Rock-Himmel aufgeht.

Anspieltipps:

  • Daybreak
  • Losin’ street
  • Future’s son
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