Cashless - Kisses And Lies - Cover
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Cashless Kisses And Lies


  • Label: Modern Noise/CARGO
  • Laufzeit: 40 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Eins, zwei, drei, vier! Wie es sich für ein „anständiges“ Punkrockalbum gehört, wird gleich der erste Song in Ramones-Manier eingezählt. Doch was hier so herzhaft aus der Hüfte punkt und rollt ist keine gehypte Pseudo-Punk-Kapelle á la Simple Plan und Konsorten, sondern ehrlicher Punkrock aus Arnstorf im schönen Niederbayern, dem Nahkampfgebiet von Daniel Küblböck.

Besagte Combo nennt sich Cashless, wurde vor fünf Jahren gegründet und tritt momentan in der Besetzung Oliver Kastenhuber (Lead Gitarre), Stefan Amasreiter (Rhythmusgitarre), Michael Wimmer (Vocals), Thomas Piske (Bass) und Florian Stadler (Drums) auf. Fünf Burschen, alle Anfang 20, aufgeladen mit roher Energie und schmutzigen Riffs.

Das Album „Kisses And Lies“ ist ihr erster Longplayer, nachdem sie im letzten Jahr mit der zweiten Auflage ihrer 2002er EP „One Hit Wonder From The Streets“ hervorragende Presse bekamen. Höchste Zeit also, dass die Bayern ihre ungezügelte Leidenschaft in Albumlänge auf das Volk loslassen, denn Cashless bieten Punkrock in Reinkultur und keinen musikalischen Schnickschnack mit lyrischen Ausflügen in die Pubertät. Bis auf die Akustikversion von „Missing you“ zielen alle Tracks auf „Kisses And Lies“ mit simplen, aber guten Riffs direkt auf die Zwölf und reißen den Hörer bei entsprechender Lautstärke gnadenlos mit. Auch die vielzitierten Mitgrölparts dürfen nicht fehlen. Sie runden eine gelungene Punk-Scheibe mit Spaßfaktor 10 ab.

Anspieltipps:

  • Home
  • Take away
  • Missing you
  • Never break down
  • Missing you (Acoustic)
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