Shortie - Without A Promise - Cover
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Shortie Without A Promise


  • Label: Earache Records/SPV
  • Laufzeit: 39 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Wie ich das liebe: das Album einer relativ unbekannten Band namens Shortie erreicht den Redakteur zur Besprechung. Leider gibt es so gut wie keine brauchbaren Infos über die Kapelle. Nicht im Waschzettel des Labels, noch auf der Bandhomepage, geschweige denn auf den Internetseiten der Plattenfirma. Alles Wissenswerte darf sich der Herr Redakteur selbst zusammenpuzzeln. Als wenn man nichts Besseres zu tun hätte.

Mit einiger Mühe lässt sich dann doch herausbekommen, dass es sich bei der Band Shortie um ein Quintett aus Sacramento, in Nord-Kalifornien handelt. Die Discographie besagt, dass seit Bandgründung Ende der 90er Jahre die Werke „Wipe Your Eyes“ (1999), „Watching You Drown“ (2000), „When You’re A Machine EP” (2001) und „Wortless Smiles“ (2003) erschienen sind. Letzteres wurde gar von Dave Dominguez produziert, der schon Papa Roach, Weezer und The Offspring betreute. Durch dieses Album wurden auch die Verantwortlichen von Earache Records aufmerksam, die Shortie für das vierte Album „Without A Promise“ verpflichteten. Dieses erscheint weltweit Mitte Mai und wurde von Michael Rosen (The Donnas, Santana, Testament, Rancid, Dredg) produziert. Aufgenommen wurden die 13 Stücke im Herbst letzten Jahres in den J Street Studios von Brian Wheat (Tesla). Konnten wir also doch noch ein paar Infos herausbekommen. Ist ja ganz toll...

„Without A Promise“ kommt mit druckvollem Sound, melodiösem Songwriting, griffigen Gitarrenriffs und amtlichen Screamo-Attacken daher. Dadurch lässt sich das Album stilistisch in die erweiterte Emo-Rock-Fraktion eingliedern, in der auch My Chemical Romance, Recover, Lostprophets und Jimmy Eat World zuhause sind. Kein schlechtes Umfeld für die Herren Musiker Pogus (Vocals), Pag (Gitarre), Allen Wheeler (Gitarre); Kyle Klima (Bass) und Robbie Nelson (Drums).

In der Tat verstehen es die Kalifornier sehr geschickt, harte Gitarrenklänge mit poppigen Melodien („Change of heart“) zu verbinden, was ihnen realistische Chancen auf einen kommerziellen Erfolg einräumt. Schließlich ist dieses Konzept schon einmal aufgegangen. Da firmierten die Protagonisten unter dem Nu-Rock-Banner. Deshalb haben Shortie mit diesem grundsoliden Songpaket alles in der Hand!

Anspieltipps:

  • Truth
  • All this time
  • Say anything
  • Crash and burn
  • Change of heart
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