The Clerks - Planet Orange - Cover
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The Clerks Planet Orange


  • Label: Wolverine Records/SOULFOOD
  • Laufzeit: 43 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein weiser Spruch besagt: „Wenn man keine Ahnung hat, sollte man einfach mal die Fresse halten“. Tja, ich würde es ja gerne tun, aber in der Redaktion hat sich niemand gefunden, der sich mit dem neuen Album der rheinischen Skaband The Clerks befassen wollte. Tja, Arschkarte gezogen. Dabei sollte den Kollgen doch klar sein, dass die Kombination aus Ska, Reggae, Swing übelste Zahnschmerzen beim Herrn Rezensenten auslöst. Sei’s drum. Da müssen wir jetzt durch...

The Clerks rekrutieren sich aus acht bis zehn Musikern aus Köln und Düsseldorf (kann das gut gehen?). So genau lies sich das nicht ermitteln. Auf dem dritten Album „Planet Orange“ tummeln sich jedenfalls Gero Kuntermann (Vocals, Gitarre), Tobias Kunstein (Trompete, Vocals), Mattes Niepenberg (Posaune), Gilbert Eiche (Saxophon, Flöte), Rene Fassbender (Percussion), Michael Reinhardt (Drums), Martin Zänder (Bass), Jan Ackermann (Bass, Gitarre), Florens Neuheuser (Hammond Orgel, Piano), Markus Braun (Double-Bass), Beate Wein und Anett Steglitz (Backing Vocals).

Die Band wurde im Jahr 2000 gegründet, veröffentlichte ein Jahr später ihr selbstbetiteltes Debütalbum und 2003 den Nachfolger „Ska-World“. An dem Dutzend Songs für „Planet Orange“ werkelte The Clerks über ein Jahr. Erscheinen wird das Album beim Düsseldorfer Label Wolverine Records. Die Rheinländer präsentieren darauf überwiegend relaxte Sounds zwischen tanzbaren Off- und Downbeats aus klassischem Ska („Mehr Ska, „Skastadt“), urwüchsigem Reggae („Leg los“), Reggae & Dub („Real“), Pop („Du bist nicht mal eine Träne wert“), Swing („Straight to your soul“) und extra „trompetigem“ Ska-Rock („Für Luise“), der den guten Ludwig van Beethoven im Grab rotieren lassen dürfte. Dennoch sollte diese Mischung für Freunde des Genres eine durchaus erfreuliche Sache darstellen, die für gute Laune und heftige Pogo-Sprünge sorgt. Hossa!

Anspieltipps:

  • Skastadt
  • 18 Stunden
  • Du bist nicht mal eine Träne wert
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