Robert Meadmore - After A Dream - Cover
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Robert Meadmore After A Dream


  • Label: Dramatico/ROUGH TRADE
  • Laufzeit: 45 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
4.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Robert Meadmore – Top-Star der Londoner Musicalszene – und Mike Batt – klassischer Komponist, Dirigent und Labelbetreiber– wagen mit „After A Dream“ den Angriff auf die Popcharts, indem sie E- und U-Musik miteinander kombinieren. Eine durchaus spannende Aufgabe, mit der man sich ganz leicht zwischen die Stühle setzen kann. Doch diese Gefahr besteht bei diesen Herren nicht, die seit der Eröffnungsfeier des Eurotunnels (Mai 1995), auf der beide mit dem Royal Philharmonic Orchestra auftraten, Freunde sind.

Die Karriere des aus Ramford, Essex stammenden Robert Meadmore begann als Cellist, ehe er sich dem Gesang zuwandte. Er absolvierte ein Gesangsstudium an der Guildhall School of Music und bekleidete danach eine Reihe von Musical Hauptrollen im Londoner West End. Unter anderem gab es den Lancelot in „Camelot“, den Raoul im „Phantom der Oper“, Curly in „Oklahoma“ und Tommy in „Brigadoon“. „After A Dream“ ist sein Debütalbum, das auf dem Dramatico-Label (Katie Melua) von Freund und Komponist Mike Batt erscheint. Batt ist der Mitkomponist von „Phantom der Oper“, Entdecker der hübschen Violinistin Vanessa Mae und Erfinder der Erkennungsmelodie von „Wetten, dass…?“.

„After A Dream“ wurde im Sommer 2004 in Dublin während einer zweitägigen Session aufgenommen. Im Vorfeld machte sich Meadmore eine Liste mit möglichen Songs für das Album, die dann nach und nach auf 12 Stücke zusammengekürzt wurde, für die sich Batt und Meadmore gemeinsam begeistern konnten. Anschließend wurden die Songs live in den RTE Studios eingesungen, um eine möglichst organische Atmosphäre zu erzielen. Herausgekommen sind neu arrangierte Interpretationen aus den Bereichen Klassik und Musical, von so großen Komponisten wie Kurt Weil („September song“), Claude Debussy („Beau soir“), Leonard Bernstein („Simple song“) und Rogers & Hammerstein („Come home“). Robert Meadmore überzeugt dabei mit seiner ebenso kraftvollen wir einfühlsamen Stimme, die hervorragend zu den ausgewählten Songs passt. Begleitet wird der Soprantenor im übrigen vom Irish Film Orchestra, das von Mike Batt dirigiert wurde. Eine erfolgsversprechende Zusammenkunft, die für Klassikpuristen genauso geeignet ist, wie für U-Musik-Fans.

Anspieltipps:

  • Beau soir
  • A vuchella
  • Come home
  • Après un rève
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