The Messengers - The Messengers - Cover
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The Messengers The Messengers


  • Label: Punk Core Rercords/CARGO
  • Laufzeit: 33 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit den Messengers aus Cincinnati erwartet uns eine Punkrockkapelle mit weiblicher Sängerin, ähnlich wie bei The Distillers, wo Josh-Homme-Freundin Brody Dalle die Rockröhre gibt. Allerdings haben die Distillers in fünf Jahren Bandgeschichte immerhin drei Alben veröffentlicht. Die Messengers dagegen können mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum erst fünf Jahre nach der Bandgründung (2000) aufwarten. Klingt komisch und hat wohl auch seine Gründe.

Auch nach einigen Hördurchgängen des für das Genre klassisch kurz gehaltenen Albums (33 Minuten) wollen sich nicht genügend kaufentscheidende Vorzüge herauskristallisieren. Gut, das Quartett rockt druckvoll ab („I’m not lost“), bietet Strophen zum gepflegten Mitgrölen („It’s up to you“) und ein paar anständige Riffs („Between the lies“). Mit entsprechender Lautstärke zugeführt, macht dieses Gebräu sogar richtig Spaß. Besonders gut gefällt dabei die Stimme von Sängerin Shannon, die einen wohltuenden Gegenpol zu den meisten Punkrockkapellen darstellt.

Doch auch sie kann nicht verhindern, dass eine Vielzahl der Stücke auf „The Messengers“ relativ unscheinbar und austauschbar klingen. Songs wie z.B. „American slob“ und „Buy or die“ bieten einfach nur uninspiriertes Riffing, wie man es schon tausendfach gehört hat. Alles in allem kommt das Album so nicht über den Status „gehobener Durchschnitt“ hinaus.

Anspieltipps:

  • Murder
  • The end
  • I’m not lost
  • Fight the rich
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