Cosmic Tribe - Hypersonic Scream - Cover
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Cosmic Tribe Hypersonic Scream


  • Label: Rosa Rauschen Records
  • Laufzeit: 47 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Cosmic Tribe aus Hannover spielen schon seit ein paar Jahren poppigen Alternative Rock im Stil der frühen 90er Jahre. Begriffe wie Nu-Rock oder Neo-Grunge dürfen in diesem Zusammenhang ruhig in den Mund genommen werden, da die Gruppe bevorzugt die Primärreflexe des modernen Rockfans anspricht. Also: coole Riffs, eingängige Melodien und eine gute Portion (gemäßigter) Härte.

Nach zwei CDs, die im Eigenvertrieb unters Volk gebracht wurden („Neo Hippie Space Cake“ aus dem Jahr 1999 und „Sound Orgasmus, Music & Art“, 2001), legt das doppelte Brüderpaar Oliver Busse (Vocals), Gernot Busse (Gitarre), Peer Riedel (Bass) und Lars Riedel (Drums) nun Album Nummer 3, „Hypersonic Scream“, vor. Aufgenommen und produziert wurde das Langeisen in Eigenregie in den Hannoveraner X-Ray Studios. Es beinhaltet 12 Eigenkompositionen und das Depeche-Mode-Cover „It’s no good“, das als durchaus gelungen bezeichnet werden kann. Zumindest waren Cosmic Tribe so schlau, einen DM-Song auszuwählen, der noch nicht zu Tode gecovert wurde. Andererseits ist es inzwischen auch ein ziemlich alter Hut, Coverversionen als erste Singleauskopplung zu verbraten. Besonders dann, wenn sich das eigene Songmaterial nicht vor fremden Titeln verstecken zu braucht.

So geben „Crawling“ und „Take me to your place“ zarte Elektro-Rock-Einflüsse zum Besten, „My addiction“ kommt als staubtrockener Wüstenrocker á la Queens Of The Stone Age daher und das wunderbare „Once again” ist ein blitzsauberer Soundgarden-Epigone. Auf Balladen wird zum Glück komplett verzichtet. Lediglich „Wonderland“ fällt als Versuch einer Stadionhymne in etwas sanftere Kategorien. Das ändert aber nichts daran, dass „Hypersonic Scream“ als grundsolides Rockalbum durchgeht

Anspieltipps:

  • The waters edge
  • Slave no more
  • Catch my fall
  • My addiction
  • Wonderland
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