Rutthna - Doomsdaylight - Cover
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Rutthna Doomsdaylight


  • Label: Black Lodge/ROUGH TRADE
  • Laufzeit: 38 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Frage: Was ist der größte Vorzug an den meisten Black-Metal-Alben? Antwort: Sie dauern selten länger als 40 Minuten. Das steigert die Durchlaufquote natürlich unerhört. Okay, Scherz beiseite. Mit Rutthna (gegründet im Jahr 2002) haben wir es mit dem Sideproject von Thyrfing-Schlagwerkzeuger Joakim Kristensson zu tun, der zusammen mit Raise-Hell-Drummer Dennis Ekdahl sieben Songs für das Debütalbum „Doomsdaylight“ eingespielt hat. Welche Instrumente die schwedischen Schlagzeuger nun im einzelnen übernommen haben, erfährt der geneigte Hörer aber nicht. Es darf auf jeden Fall verkündet werden, dass neben Drums auch Bass, Keyboards und Gitarre zu hören sind.

Die Stockholmer haben im heimischen Deadbeat Studio einen fetten Black-Metal-Schinken eingeholzt (darunter auch zwei remasterte Songs der Demo-CD „Decomposing Eve“ aus dem Jahr 2003), der sich ausschließlich im doomigen Midtempobereich bewegt, auf grunzende Death-Growls fast vollständig verzichtet und gar nicht mal so primitiv daherkommt, wie es uns die Presseinfo weiß machen will. Sonderlich spektakulär ist das dargebotene Material allerdings auch nicht. Die Instrumente werden zwar perfekt bedient, der Sound ist voluminös und die Texte schön fies – für ein Referenzwerk reicht das aber leider nicht. Dennoch ist „Doomsdfaylight“ ist ein gutes Album, um sich mal wieder so richtig den Kitt von der Brille zu föhnen.

Dennis Ekdahl und Joakim Kristensson verpacken Black Metal einmal ganz anders und fügen mit den Doom-Elementen eine interessante Facette in das Gerne ein. Black-, Death- und Doom-Metal-Fans sollten auf jeden Fall mal reinhören.

Anspieltipps:

  • The fifth angel
  • Doomsdaylight
  • Daughter of chaos
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