Lacuna - Nuée Ardente - Cover
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Lacuna Nuée Ardente


  • Label: Finest Noise/Code X Press
  • Laufzeit: 40 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Marko Bach (Vocals, Gitarre), Fabian Fuchs (Gitarre), Tobias Kehrein (Drums) und Dirk Schnubel (Bass) aus Saarbrücken sind seit 1998 als Lacuna unterwegs. Nach zwei hochgelobten EPs, Supportshows für Mother Tongue, Emil Bulls und Union Youth, sowie dem Erstlingswerk „And The Frog Says…“ (2003), folgt nun das zweite reguläre Album „Nuèe Ardente“.

Lacuna spielen druckvollen Alternative Rock, der sich auf originelle Weise an Stilarten wie Noise-Pop, Grunge, Kiffer-Rock und Wüsten (Stoner) Rock bedient, ohne sich dabei in überbordender Kreativität zu verzetteln, bzw. etwas völlig Neuartiges aus dem Hut zaubern zu wollen. Das ist im Übrigen positiv gemeint, denn Alternative Rock kann man nicht wirklich neu erfinden. Deshalb muss lobend festgehalten werden, dass auf „Nuèe Ardente“ nicht krampfhaft progressiv gefrickelt wird, bis der Arzt kommt, sondern auf behutsame Art zusammengeführt wird, was zusammengehört und passt.

Da wird das Tempo geschickt variiert („Fish“), eine Schnittmenge aus Kyuss und den Queens Of The Stone Age gebildet („Verses“), Dave Wyndorfs Monster Magnet zitiert („Servant“) und mit atmosphärischen Halbballaden im Blackmail-Stil überrascht („Again“). Das funktioniert richtig gut und hat mehr eigene Identität, als das Namedroppping im ersten Moment vermuten ließe. Dennoch sei es erlaubt, Lacuna in etwa dort einzuordnen, wo Blackmail und Scumbucket heute schon sind, bzw. Vivid, wenn es mal etwas poppiger sein darf, vor Jahren einmal waren: In der Oberliga des deutschen Alternative Rock.

Anspieltipps:

  • Fish
  • Verses
  • Servant
  • Three kings islands
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