Dossche - Vulnerabel - Cover
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Dossche Vulnerabel


  • Label: Blauton/ALIVE
  • Laufzeit: 36 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Der praktizierende Psychologe Guido Dossche verfolgt mit seiner Musik ein klares Ziel: „Ich will keine Hits machen und keinen Trends nachjagen. Da gibt es schon genug Leute, die sich dieser Aufgabe verschrieben haben. Ich mache die Musik, die mir gefällt. Wenn die Leute das mögen und die Platten kaufen, freut mich das natürlich. Wenn nicht, mache ich trotzdem weiter, und zwar so, wie es mir gefällt… Erfolg um jeden Preis verachte ich!“.

Unter dieser Prämisse legt Dossche nun nach „Durch die Zeit“ und „Existenz“ sein drittes Album „Vulnerabel“ vor. Produziert wurde der düster anmutende Mix aus Elektro- und Rockmusik mit deutschsprachigem Sprechgesang im späten Joachim-Witt-Stil („Bayreuth I“) von Jan-Martin Schlotterbeck (Laith Al-Deen). Es kommt mit insgesamt zehn Tracks daher, darunter das Falco-Cover „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“ sowie ein paar hübschen Rammstein-Verweisen („Lass mich gehen“).

Inhaltlich befasst sich Dossche mit quälenden Themen wie Tod, Verlust, Verzweiflung, Größenwahn und Ohnmacht, in denen er sich musikalisch auf ebenso schmerzhafte Weise suhlt („Du bringst mich nicht um“). Als Gaststar tritt zudem der „Cockney Rebel“-Sänger Steve Harley auf, mit dem Dossche den Song „Ich bin Gott“ aufnahm, der bereits Anfang 2004 als Single erschien. Zusammen ergibt dies einen mäßig interessanten Ausflug in die Gefilde von Dark Wave, Düster-Rock und Grufti-Techno, den man ab Juli 2005 auch live auch deutschen Bühnen bewundern kann. Fazit: „Vulnerabel“ ist nur für Szene-Fans geeignet.

Anspieltipps:

  • Ich bin Gott
  • Unschuld und Schuld
  • Du bringst mich nicht um
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