Basement Jaxx - The Singles - Cover
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Basement Jaxx The Singles


  • Label: Edel Records
  • Laufzeit: 58 Minuten
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9/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Knapp sechs Jahre ist es nun her, da schlug ein Track namens „Red Alert“ ein, wie die besagte Bombe. In den Folgejahren knüpfte ein Song nach dem anderen, mehr oder weniger an diesen Erfolg an. Grund genug also, mit dem Album „The Singles“ nun ein Resümee der Erfolgsgeschichte von Basement Jaxx zu ziehen. Felix Bunton und Simon Ratcliffe, aus dem Südlondoner Stadtteil Brixton, besannen sich anno 1999 auf ihrem Debütalbum „Remedy“ auf die Wurzeln von House im klassischen Chicagostyle. Dies sollte nicht nur die Kritiker im höchsten Sinne verzücken, sondern auch die Fans wie Pilze aus dem Boden sprießen lassen.

Songs wie „Rendez Vu“, „Jump ’N’ Shout“ oder dem besagten „Red Alert“ fraßen sich förmlich in den Gehörgängen der Clubgänger auf der ganzen Welt fest. Die einheimische Presse begründete schnell das Genre „Nu-House“ und erkor Basement Jaxx zu dessen Zugpferden. 2001 folgte dann das Album „Rooty“, benannt nach dem in Eigenregie veranstalteten „Rooty Nights“-Parties in einem Irish Pub im Londoner Süden. 2003 kam dann mit „Kish Kash“ das letzte und bisher auch schwächste Album der beiden Briten in die Läden.

Vielleicht auch ein Grund, warum ab Anfang Juni mit „The Singles“ das Greatest Hits-Album an den Start geht – egal! Insgesamt 15 Tracks finden sich auf dem „Best Of“ wieder und lassen dabei keinen Smasher vermissen. Von „Rendez Vu“, „Jump ’N’ Shout“, „Red Alert“ und „Bingo Bango“ über „Romeo“, „Jus 1 Kiss“ und „Where’s Your Head At?” bis hin zu „Good Luck“, „Lucky Star“ und „Plug It In“, gibt’s alles was das Herz begehrt. Dazu gibt’s mit „Oh My Gosh“ noch einen neuen Song als Single dazu. Also bereit machen, für den unverwechselbaren Mix aus Disco, Soul, House, Funk, Ragga-Toasting und Latino-Rhythmen der beiden Jungs aus Brixton, denn ein Album bei dem wirklich jeder Song überzeugt, gibt es selten.

Anspieltipps:

  • Red Alert
  • Bingo Bango
  • Jump ’N’ Shout
  • Rendez Vu
  • Where’s Your Head At?
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