Left Alone - Lonely Starts And Broken Hearts - Cover
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Left Alone Lonely Starts And Broken Hearts


  • Label: Hellcat Records/SPV
  • Laufzeit: 31 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Die Gruppe Left Alone aus Wilmington, Kalifornien besteht aus Elvis Cortez (Gitarre, Vocals, Texte, Musik), Rick (Bass, Vocals), Ramrod (Drums) und Noe (Saxophone). Die Herrschaften spielen seit 1996 zusammen und machen Punkrock mit einer guten Priese Ska. Ihre Musik veröffentlichten die Kalifornier lange Zeit auf dem eigenen Label Smelvis Records. Nach „Adam Riese“ waren das bis jetzt drei EP’s, drei Split-Singles, zwei eigene Singles, diverse Samplerbeiträge und die Alben „Streets Of Wilmington“ (2002) und „Left Alone“ (2003).

Jetzt sind die Jungs bei Hellcat Records im Vertrieb der Punk-Institution Epitpah untergekommen. Ihr neues Album heißt „Lonely Starts & Broken Hearts” und wurde in nur vier Tagen in den Love Juice Labs in O.C., California (sic!) eingespielt. Am typischen „Left Alone“-Sound hat sich allerdings nichts geändert. Die 13 neuen Songs sind weiterhin gut mit zu grölen und äußerst energiegeladen. In einer halben Stunde bollern die Vier auf rotzig-raue Art Uptempo-Tracks („Broke my heart“, „Lonely starts and broken hearts“, „Would you stay now“), von Ska beeinflusste Stücke („By my side“, „Another feeling“) und Akustiksongs („Monday morning“) herunter.

Das macht durchaus Spaß, auch wenn das Songwriting der Herren nicht wirklich vor Ideen überschäumt. Zwar wird zum exotisch anmutenden Saxophon auch eine Geige eingesetzt („By my side“, „My whole life“), was den Liedern auch einen besonders melodischen Touch gibt, aber herausragende Momente wird man auch der Scheibe dennoch vergebens suchen. Guter Durchschnitt mit Spaß-Garantie lautet das Urteil über eine Platte, die in der allwöchentlichen Veröffentlichungsflut unterzugehen droht.

Anspieltipps:

  • Dead red roses
  • Broke my heart
  • Would you stay now
  • Lonely starts and broken hearts
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