The Anti Doctrine - A Worldwide Elite And Its Downfall - Cover
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The Anti Doctrine A Worldwide Elite And Its Downfall


  • Label: Roadrunner/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 60 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Deftig geht es zur Sache auf „A Worldwide Elite And Its Downfall“, dem brandaktuellen Album der Düsseldorfer Formation „The Anti Doctrine“: Krachende Gitarren, verzweifelte Schreie von „Sänger“ Carsten Albrecht, schleppende Bass-Riffs. Von einem „kompromisslosen Bastard aus Metal, Hardcore und Grindcore“ spricht die Plattenfirma „Eat The Beat“. Ein Bastard, der das Quintett bereits seit seiner Gründung als „Straight“ im Jahr 2000 begleitet. Slipknot, Biohazard, Suicidal Tendencies lauten die großen Namen, die sich von „The Anti Doctrine“ in den vergangenen Jahren gerne das eine oder andere mal supporten ließen.

Nun heißen „Straight“ mittlerweile „The Anti Doctrine“ und machen mit der EP „Patterns Of Liquid Red“ ebenso wie mit dem aktuellen Werk auf sich aufmerksam. „The Anti Doctrine“ haben alles, was man von einer Band dieses Formats erwartet: Düstere Texte, mächtig malträtierte Instrumenten-Sounds und eine Stimme, die klingt als sei ihr Besitzer gerade am absaufen. Trotz aller Brachialität, setzen sich „The Anti Doctrine“ jedoch von vielen heiße Luft produzierenden genreverwandten Bands ab. Schlagzeuger Markus, Bassist Basty und die Gitarristen Philip und Adnan hauen nicht einfach nur in ihre Instrumente, sondern weisen ein Gespür für eingängige Riffs und geschlossene Song-Strukturen auf. Der Track „The Fraud Of Disco Culture“ etwa mit einer geradezu melodischen Gitarrenlinie, prägt den Sound der Songs von Songwriter Philip Flock.

Lassen wir abschließend die Plattenfirma noch einmal zu Wort kommen: „Brachiale Chaos-Parts, gnadenlos schweres Midtempo-Riffing, präzise donnernde Doublebass-Passagen und ultrabrutale Vocals, die direkter, fieser und intensiver nicht sein könnten.“ In einem Satz nicht schlecht getroffen, was den Hörer auf „A Worldwide Elite and It’s Downfall erwartet. Gepackt in dreizehn runde Songs, ergibt dies ein Metalalbum, das sich positiv von der Masse abhebt.

Anspieltipps:

  • The Fraud Of Disco Culture
  • Riot Action
  • Downfall
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