William White - Undone - Cover
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William White Undone


  • Label: Chet Records/SonyBMG
  • Laufzeit: 41 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Karibischer Flair, warmer 70er-Jahre-Soul-Sound und angenehm zurückhaltende Melodien sorgen für stressfreie 40 Minuten.

Jack Johnson zählt zu den großen Durchstartern in diesem Jahr. Sein entspannter Surfer-Pop mit den luftig-leichten Melodien begeistert die Menschen nicht nur in den USA, sondern inzwischen auch in Deutschland. Doch jetzt bekommt der Barde aus Hawaii Konkurrenz von einem in Barbados geborenen Halbschweizer aus Winterthur. William White heißt der Bursche. Er spielte früher bei der Band Liz Libido und veröffentlichte im Februar sein erstes Soloalbum „Undone“ in der Schweiz. Im Sog des Jack-Johnson-Albums „In Between Dreams“ wird das Werk nun auch in Deutschland auf den Markt gebracht.

Und die Chancen für einen Erfolg stehen in der Tat nicht schlecht. Der 32-Jährige, der aussieht wie Lenny Kravitz’ jüngerer Bruder, präsentiert auf seinem Debüt zehn firlefanzfreie Singer/Songwriter-Tracks auf den Spuren von Ben Harper, Donavon Frankenreiter und eben Jack Johnson. „Handgemacht“ ist dabei die entscheidende Vokabel. Die im Dela Studio Winterthur aufgenommenen Tracks bestechen durch lässige Arrangements und vielfältige Stilvariationen, die harmonisch ineinander greifen und für gute Sommerlaune sorgen.

Karibischer Flair, warmer 70er-Jahre-Soul-Sound (auf den auch ein Lenny Kravitz schwört) und angenehm zurückhaltende Melodien sorgen für stressfreie 40 Minuten, inspiriert durch Reggae („Misfit“), R&B („The rock“), Country („Let it sink in”) und Funk („Can't get enough of you“). Damit lässt sich der langsam aber sicher ausklingende Sommer gebührend verabschieden.

Anspieltipps:

  • Peace
  • Let it sink in
  • So much love
  • Can’t get enough of your
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