Heartbreak Engines - Love Murder Blues - Cover
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Heartbreak Engines Love Murder Blues


  • Label: People Like You/SPV
  • Laufzeit: 41 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Das Dortmunder Label „I Used To Fuck People Like You In Prison” zaubert mit den Heartbreak Engines in guter, alter Tradition eine junge Band aus dem Hut, die mit energiegeladenem Psychobilly-Punkrock aus den verrauchten Keller-Clubs dieser Welt, in die Wohnstuben der Rotz-Rock-Süchtigen Kids einziehen will. Ein Unternehmen, das durchaus gelingen könnte.

Tatsächlich legen Lou (Vocals), Grischa (Bass), Rocco (Drums), Dan (Gitarre) und Syd (Gitarre) mit ihrem Zweitwerk „Love Murder Blues“ (das Debütalbum „Good Drinks, Good Butts, Good Fellows“ erschien vor zwei Jahren) ein gut produziertes Album vor, das mit einigen catchy Songs aufwarten kann. Nachdem die Heartbreak Engines bereits mit den Toy Dolls, The Bones und Nekromatix auf der Bühne standen und sich klangtechnisch an großen Namen wie den Misfits, Social Distortion und Danzig orientieren, bekommen die 12 Songs auf „Love Murder Blues“ noch mehr als auf dem Debüt eine eigene Identität verpasst. Da dürfen sogar Pop-Punk-Fans (also Anhänger von Simple Plan, Blink-182 und Green Day) mal ein Ohr riskieren.

Geschickt variieren die Fünf zwischen brettharten Punkrocksongs („Angel soul/Demon heart“, „Heartbreak forever“), Rockabilly („Built my hate around you“), Groove-Rock („The stalker“) und Skater-Punk („Haunting love“), ohne auch nur einmal auf eine eingängige Melodie zu verzichten. Bei aller Ruppigkeit herrscht deshalb ein leichter Popappeal vor, der zum gepflegten Mitgrölen, Headbangen und Stagediven einlädt, auch wenn die Band nicht wirklich an die Qualitäten ihrer großen Vorbilder herankommt. Für Genrefans ist „Love Murder Blues“ dennoch eine Hörprobe wert.

Anspieltipps:

  • All
  • Evil wings
  • The stalker
  • Along the river
  • Angel soul/Demon heart
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