Orange (USA) - Welcome To The World Of... - Cover
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Orange (USA) Welcome To The World Of...


  • Label: Hellcat
  • Laufzeit: 34 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Die jungen Hüpfer aus L.A. zeigen sich auf ihrem Debüt als frühe Version von Green Day oder den Buzzcocks.

Mike Valentine (17, Gitarre), Jack Berglund (16, Gitarre), Zak Glosserman (17, Drums) und Joe Denman (17, Bass, Vocals) fanden sich im Jahr 2000 in Hollywood zur Punkband Orange zusammen. Die Jungs begannen mit dem Traum vom großen Durchbruch als Schülerband in der elterlichen Garage. Eine Geschichte, wie sie 100.000 andere Bands da draußen auch vorzuweisen haben. Der Unterschied zu ihnen: Orange haben einen Plattendeal bei Hellcat Records (Epitaph) und befinden sich damit im amtlichen Hauptquartier des Punkrock.

Die jungen Hüpfer aus L.A. zeigen sich auf ihrem Debüt als frühe Version von Green Day oder den Buzzcocks. Sie spielen melodiösen Punkrock, der sofort auf den Punkt kommt und keine Zeit mit Schnickschnack verschenkt. Elf Songs in 34 Minuten sind da eine deutliche Sprache. Auch wenn der Sound eher schlapp ist und die Songs nicht unbedingt vor Eigenständigkeit strotzen – kein Problem bei so jungen Burschen! – machen einige Songs durchaus Spaß.

Abgesehen von drei, vier sehr schwachen Songs („Rollercoaster“, „Hollywood“, „Ghetto blasta“) präsentiert das Teeny-Quartett exakt das, was sich die Punkrockgemeinde von einer jungen, hungrigen Band wünscht: Texte zum Mitgrölen, Melodien, die ins Ohr gehen und pogotaugliche Grooves. Das ist für den Anfang nicht schlecht. Und wenn man sieht, wie Green Day, die kommerziell erfolgreichste Punkband der letzten 15 Jahre (40 Mio. verkaufte Alben), angefangen hat, stehen für Orange alle Türen offen. Schließlich haben die Jungs alle Zeit der Welt, einen eigenen Sound zu entwickeln.

Anspieltipps:

  • Attitude
  • Cool Mexicans
  • Forgive and forget
  • No rest for the weekend
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