Nosee´Ems - Rising... Falling - Cover
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Nosee´Ems Rising... Falling


  • Label: Finest Noise/Code X Press
  • Laufzeit: 29 Minuten
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3/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Aus dem schwäbischen Studentenstädtchen Tübingen fallen die Herren Stephan Scheurlen (Vocals), Andreas Schuker (Gitarre), Ulf Gokeler (Drums) und Gernot Schad (Bass) als Nosee’Ems mit einer halben Stunde groovigem Stoner-Rock über uns her. Sie präsentieren ihre im letzten Jahr aufgenommene 6-Track-Debüt-EP „Rising... Falling“ jetzt über Finest Noise/Code-X-Press, nachdem das Ding wohl schon länger über eigene Vertriebswege erhältlich gewesen ist. Genaueres erfährt der geneigte Hörer weder über das CD-Booklet, die Internetseite oder dem Info-Blättchen des Vertriebs. Nun ja, was soll’s. So aufregend ist das Dargebotene Material der Schwaben auch gar nicht, als dass man großartige Recherchen einleiten müsste.

Nosee’Ems würden sicher gerne nach Kyuss und Tool klingen, sind aber meilenweit vom Sound der genannten Bands entfernt. Was sollen auch diese blöden Vergleiche in den Waschzetteln der Label? Mit diesem Name Dropping tun man jungen Bands jedenfalls keinen Gefallen. Deshalb können Nosee’Ems mit „Rising... Falling“ eigentlich nur grandios scheitern.

Die aufgebaute Erwartung wird mit schwach produzierten Songs (man höre nur den unfassbar dünnen Schlagzeugsound) und wenig innovativen Riffs (dazu fiele den MTV-Figuren „Beavis & Butthead“ auch nur ein herzhaftes „Ratatatatatata“ ein) zu keiner Zeit erfüllt. Die Herrschaften rumpeln und grooven ungelenk vor sich hin, bollern in ein Ohr hinein und aus dem anderen wieder hinaus. Fertig. Hängen bliebt hier rein gar nichts, da fast alle Tracks irgendwie gleich mies, dumpf und abgestanden klingen und eine interessante Parallele zu dem alten, rostigen Riesenrad auf dem Cover darstellen.

Anspieltipps:

  • Puppets
  • Midget
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