Ikaros - Speak Music - Cover
Große Ansicht

Ikaros Speak Music


  • Label: Kasual Rec./ROUGH TRADE
  • Laufzeit: 55 Minuten
Artikel teilen:
7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Atmosphärisch wabernder Indie-Prog-Rock mit leichten Emo-Anleihen aus, na klar, Schweden. Um genau zu sein aus Gävle, in Nordschweden. Das sind Ikaros, die mit „Speak Music“ ihr Debütalbum präsentieren. Angeführt wird das Quartett von Sänger und Gitarrist David Lehnberg sowie Drummer Gunnar Forsman (beide Ex-Leiah), ergänzt um Dan Engkvist (Bass) und Ralf Kuja-Halkola (Keyboards).

Nachdem die Indie-Legende Leiah nach fünf Jahren auseinandergebrochen war, traten Ikaros Anfang 2004 die Nachfolge an. Am Ende des Jahres hatten die Jungs einen Plattenvertrag beim schwedischen Indie Kasual Recordings unter Dach und Fach, dem ein paar winterliche Aufnahmesessions und Anfang 2005 eine Vorab-EP folgten. Und jetzt ist der erste Longplayer an der Reihe.

„Speak Music“ pendelt zwischen Pop, Rock, Emo und Electronica, immer auf unverbrauchte Melodien wertlegend, ohne dabei zu eingängig zu sein, was sich in der einen oder anderen Frickelpassage äußert. Das ist auf Dauer auch für den geübten Hörer anstrengend und ein ziemlich gewagter Balanceakt, den die Band da hinlegt. Dennoch bietet jeder einzelne Track kleinere oder größere Fixpunkte, an denen sich der Hörer wieder zurück in den Song hangeln kann. Es gehört also Entdeckerleidenschaft und etwas Geduld dazu, um sich mit dem Songmaterial anzufreunden.

Zu süßlich geratene Harmonien, wie in „New“ zu hören, werden rasch mit Synthies zugedeckt, die streckenweise an 60er Jahre Psychedelic-Pop gemahnen, aber immer wieder den Weg zurück zum Kern finden. Genau so muss spannende Musik sein!

Anspieltipps:

  • Ava
  • New
  • Red handes
  • Come on and bloom
  • Don’t bother playing dead
Neue Kritiken im Genre „Rock“
7.5/10

Out Of The Sun
  • 2016    
Diskutiere über „Ikaros“
comments powered by Disqus