Killing Game Show - Unisono Cravallo Mafioso Grande - Cover
Große Ansicht

Killing Game Show Unisono Cravallo Mafioso Grande


  • Label: Finest Noise/Code-X-Press
  • Laufzeit: 82 Minuten
Artikel teilen:
5/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Alternativer Prog-Rock aus dem Hochtaunus in der Zweitverwertung. So lautet die verkürzte Inhaltsangabe zur Besprechung von Killing Game Shows „Unisono Cravallo Mafioso Grande”, dem Doppeldecker aus den selbst vertrieben Alben „Cravallo Grande“ und „Unisono Mafioso” aus dem Jahr 2002, die nun im Vertrieb von Finest Noise/Code-X-Press nochmals in den Handel kommen.

Killing Game Show alias Marian Linhart (Vocals, Bass), Jakub Linhart (Keyboards), Boris Wilkner (Gitarre) und Björn Glässner (Drums) spielen seit 1997 miteinander und können bisher auf rund 50 Auftritte zurückblicken. Auf der vorliegenden Doppel-CD frickeln sich die Jungs durch 16 Nummern höchst unterschiedlicher Qualität, mal hart rockend, dann wieder progressiv verspielt oder leicht psychedlisch angehaucht. Etwas Stoner- und Groove-Rock und der Versuch einer Doors-Orgel ist ebenfalls vorhanden. Doch richtig zwingend ist das nicht und mit der wackeligen Produktion im Rücken auch kein großes Fressen für Klangpuristen.

Vergleicht man beide CDs, kommt die zweite einen Tick besser weg. Sie hat weniger Längen, ist mehr auf den Punkt gespielt, kommt einfach besser und schneller zur Sache. Trotzdem fehlt Killing Game Show etwas Abwechslung – nicht im kompositorischen sondern im Sound. Es spielt sich scheinbar alles in derselben Tonlage ab, was bei einer Spieldauer von über 80 Minuten zu baldigen Ermüdungserscheinungen führt.

Anspieltipps:

  • P.S.
  • Angel
  • Tyfoon
  • Boogeyman
Neue Kritiken im Genre „Alternative Rock“
Diskutiere über „Killing Game Show“
comments powered by Disqus