Aphasia - Fact And Fiction - Cover
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Aphasia Fact And Fiction


  • Label: DRT Entertainment/Soulfood
  • Laufzeit: 39 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Aus Burlingame, Kalifornien kommen vier junge Burschen zwischen 19 und 23 Jahren. Diese spielen unter dem Namen Aphasia poppigen Alternative Rock, dem eine Priese Emo dazugemischt wurde. Damit finden sich Jeff Scott Harber (Vocals), Jayce Alexander Basques (Bass), Aaron Prim (Gitarre) und William Peng (Drums) irgendwo zwischen Seether, Blindside, Nickelback und Incubus wieder. Ihr Debütalbum „Fact & Fiction“ wurde von Chris Brown (Trapt) produziert und erscheint bei DRT Entertainment. Soweit die Fakten.

Jetzt ans Eingemachte: Die elf Stücke auf „Fact & Fiction“ stellen eine grundsolide Leistung mit nicht zu überhörenden kommerziellen Absichten dar. So wären poppige Titel wie „Someday“ selbst für Nickelback und Hoobastank eine Spur zu seicht. Aber das ist die Ausnahme! Die Jungs können nämlich auch amtlich rocken. Als Beweis dient zum Beispiel die erste Singleauskopplung „Flatline“, die sich mit fetten Nu-Rock-Riffs und einer eingängigen Melodielinie nicht hinter der Konkurrenz zu verstecken braucht.

Aphasia kombinieren auf ihrem Debüt auf geschickte Weise straighte Uptempo-Tracks („Then again“) mit hymnischen Midtempo-Nummern („Away from you“) und einigen Pflichtballaden („Clarity at heights“, „The truths I see“). Damit lässt sich durchaus etwas anfangen, auch wenn eine eigene Identität noch nicht richtig erkennbar ist. Das musikalische Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden, um in die erste Rockliga aufzusteigen. Besonders herauszuheben ist in diesem Zusammenhang Sänger Jeff Scott Harber, der mit seiner wandlungsfähigen Stimme immer auf der Höhe ist.

„Fact & Fiction“ ist kein sensationelles Debüt, aber mit etwas Glück könnten die Kalifornier damit sogar in die Charts kommen. Die Zutaten sind absolut vorhanden!

Anspieltipps:

  • We all
  • Release
  • Then again
  • Push for new
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