Deathbound - Doomsday Comfort - Cover
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Deathbound Doomsday Comfort


  • Label: Dynamic Arts Records
  • Laufzeit: 33 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
4.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Beim Anblick des Covers von Deathbounds zweitem Album „Doomsday Comfort“ zuckt man unweigerlich zusammen. Es ist angsteinflößend, düster und auf eine ganz subtile Art abstoßend. Doch das ist gar nichts gegen die Musik, die Kai (Vocals), Pete (Gitarre), Q (Bass) und Sami (Drums) auf dieser CD fabrizieren. Die finnischen Grindcore-All-Stars haben dreizehn ultra-brutale, von Mieszko Talarczyk (Nasum) produzierte Hassgeschosse in den Soudlab Studios in Örebro, Schweden eingeknüppelt, die eine halbe Stund lang ohne Unterlass auf den Hörer eindreschen, als gäbe es kein Morgen.

Der Nachfolger ihres Debütalbums „To Cure The Sane With Insanity“ (2003) bietet in erster Linie eins: wüstes Death-Metal- und Grindcore-Geballer, das offenbar sämtliche Geschwindigkeitsrekorde brechen will. Die Musiker ergehen sich an einer Double-Bass-Orgie nach der anderen, grunzen und brüllen sich die Seele aus dem Leib und führen die Stromgitarre zur Schlachtbank. Ein Fest für jeden Grindcorefreak – ein brutales Hörerlebnis für zartbesaitete Ohren.

Abwechslung kennen die Finnen gar nicht. Sie knüppeln bis der Arzt kommt und der Aggressionspegel durch die Decke geht. Deshalb wird jeder noch so kurze Break erleichtert aufgenommen, ehe es mit diesem vertonten Atomkrieg weitergeht.

Anspieltipps:

  • In the mud
  • Spill the blood
  • Inside the nothingness
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