Regicide - Break The Silence - Cover
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Regicide Break The Silence


  • Label: Fame/EDEL
  • Laufzeit: 51 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

18 Monate nach „Viorus“, dem aufsehenerregenden Debüt der siebenköpfigen „Violin-Rockband“ Regicide aus Oldenburg, kommt mit „Break The Silence“ der zweite progressiv angehauchte Folk/Klassik/Gothic/Metal-Dreher der Newcomer in die Läden.

Wieder mit an Bord ist Produzent Chris Wolff (Sub7even, Within Temptation, 4Lyn, Rage), der den Niedersachsen erneut einen bombastischen Breitwandsound maßgeschneidert hat. Dieser verträgt sich perfekt mit den ausgeklügelten Kompositionen und der anspruchsvollen Instrumentierung, die nicht selten auf klassische Musik zurückzuführen sind.

Überhaupt haben die Oldenburger in Sachen Songwriting noch mal einen Schritt nach vorne gemacht. Wo die Songs früher mitunter konstruiert und ziemlich anstrengend klangen, geht man auf „Break The Silence“ zielstrebiger an die Sache heran und legt sogar einen knackigen, singletauglichen Titel vor („The hanger-on“). Hier zahlen sich die Live-Erfahrungen der letzten zwei Jahre aus, wo Regicide u.a. mit Schandmaul, Haggard, In Extremo und auf dem Wacken Open Air auftraten.

Als besonderes Schmankerl findet auf „Break The Silence“ eine Fortsetzung des 11-Minuten-Epos „An embracing space“ statt, dem nun weitere neun Minuten hinzugefügt werden. Hier zeigt das Septett besonders eindrucksvoll sein Können, das im Vergleich zum Vorgänger nochmals zugelegt hat. Aber auch das an Kate Bush erinnernde Stück „Nothing in here“ und der atmosphärische, bei Pink Floyd abschauende Titeltrack sind echte Perlen des Genres. So dürfen die zwei Frauen und fünf Männer gerne weitermachen.

Anspieltipps:

  • Break the silence
  • Forgotten promises
  • This unpredictable life
  • An embracing space pt III
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