Raise Hell - City Of The Damned - Cover
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Raise Hell City Of The Damned


  • Label: Black Lodge
  • Laufzeit: 46 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Die Stockholmer Jungs von Raise Hell fingen vor zehn Jahren unter dem Namen „In Cold Blood“ als Teen-Death-Metal-Band (bei ihrem 1998er Debüt „Holy Target“ waren die Burschen nicht älter als 18 Jahre) an. Nach zahlreichen Umbesetzungen und drei Alben für Nuclear Blast Records, sind Jimmy Fjällendahl (Gesang), Jonas Nilsson (Gitarre), Niklas Sjöström (Bass) und Dennis Ekdahl (Drums) nun beim schwedischen Kult-Label Black Lodge untergekommen. Dort unterschrieben Raise Hell im Jahr 2004 einen neuen Vertrag.

Im Sommer letzten Jahres begannen die Arbeiten am neuen Album „City Of The Damned“, die in den Tyroon Production Studios mit Produzent Jörgen Svensson stattfanden. Die zehn eingespielten Tracks stellen eine richtungsweisende Evolution für die Schweden dar, die ihre alten Thrash- und Death-Metal-Gefilde mit „City Of The Damned“ fast vollständig hinter sich lassen und mehr und mehr den klassischen Heavy-Metal-Bereich ansteuern. Zwar wird auch heuer noch ordentlich Tempo gebolzt („Like clowns we crawl“, „My shadow“) und ab und zu ins Mikrophon gegrunzt („Open your mind“). Aber verglichen mit den Ursprüngen von Raise Hell geht es gemäßigt und sehr melodisch zur Sache („Reaper’s calling“).

Als großes Manko der Produktion stellt sich der pappig klingende Drumsound heraus, der von der Gitarren/Bass-Fraktion komplett an die Wand gespielt wird. Der Gesang von Jimmy Fjällendahl ist ebenfalls nicht als Überhit zu bezeichnen. Er geht variabel zur Sache und beherrscht hochtoniges Quieken genauso wie dumpfes Grummeln, aber beides kommt auch eher zurückhaltend daher. Wenn dann auch noch das Riffing der meisten Songs altbacken und ohne besondere Einfälle auskommen muss, lässt sich kaum noch ein Kaufanreiz für „City Of The Damned“ finden. Sehr durchschnittlich, das alles.

Anspieltipps:

  • Ghost I carry
  • Open your mind
  • Like clowns we crawl
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