Kiko Loureiro - No Gravity - Cover
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Kiko Loureiro No Gravity


  • Label: Locomotive Records
  • Laufzeit: 54 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Das erste Soloalbum des Angra-Gitarristen Kiko Loureiro ist eigentlich schon seit Januar 2005 auf dem Markt. Eigentlich. Denn bei uns erscheint es erst jetzt, Mitte Juli 2006. Aufgrund dieser langen Verzögerung werden die Kiko/Angra-Fans mit Sicherheit schon im Besitz von „No Gravity“ sein, sodass sich eine Besprechung fast schon erübrigt. Denn ganz davon abgesehen, dass so ein Album wohl nur für Fans und Musikerkollegen interessant sein dürfte – was soll man von dem Solodebüt eines Gitarristen, das zudem rein instrumental daherkommt, großartig erwarten?

Na klar, hoch versierte Spielkunst mit allen Tricks und Kniffen. Mal jazzig („La force de L’Áme“), mal härter rockend („Moment of truth“, „Endangered species“), mal verspielt und melodisch („Pau-de-arara“) oder lateinamerikanische Rhythmen aufnehmend („Beautiful language“), aber zur Abwechslung auch ganz sanft und balladesk („Feliz desilusao“). Als Krönung wurde das Ganze sogar mit einer richtigen Begleitband, bestehend aus Dennis Ward von Pink Cream 69, der das Album auch produzierte, und Schlagzeuger Mike Terrana (Yngwie Malmsteen, Rage, Axel Rudi Pell), eingespielt. Herr Loureiro übernahm dabei nicht nur die Gitarre, sondern auch Bass, Piano, Percussion und Keyboards. Ein wahres Talent und nicht zu unrecht von einem Fachmagazin als eines der größten Talente der Welt bezeichnet.

Dennoch bleibt „No Gravity“ am Ende ein „Special Interest“-Produkt für Fans, Liebhaber und Musiker, die einem Kollegen heimlich auf die Finger schauen wollen.

Anspieltipps:

  • No gravity
  • In a gentle way
  • La force de L’Áme
  • Tapping into my dark tranquillity
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