Voodoocake - Fetishist - Cover
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Voodoocake Fetishist


  • Label: Locomotive Records
  • Laufzeit: 40 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
4.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Als Redakteur ist man immer grenzenlos begeistert, wenn man die CD einer total unbekannten Band auf den Tisch bekommt und das Label auch noch mit Informationen geizt. Dafür gibt es ellenlanges Blabla und auch im Internet keine brauchbaren Hinweise. Starke Leistung! Doch um den Einblick in das Seelenleben eines Kritikers abzukürzen, folgt lieber das komprimierte Wissen über eine Veröffentlichung namens „Fetishist“: Voodoocake ist eine Schweizer Kapelle, die seit ca. acht bis neun Jahren zusammen spielt und bis dato einige EPs auf den Markt brachte. Das vorliegende Album scheint die Essenz aus diesen EPs zu sein.

Die schwarzen Magier heißen Michel (Gesang, Keyboards), Lionel (Gitarre, Orgel), Marc (Drums) und Léo (Bass) und verarbeiten Einflüsse von Sonic Youth und Grandaddy. Dazu weiß das Label zu ergänzen: „Their music reflects their mind, impossible to describe and so much enjoyable. Voodoocakes ’fonzie’ rock ist to be tasted without moderation”. Das Gehörte lässt sich auf den gemeinsamen Nenner Indie-Rock bringen, der in der Tat Parallelen zu Sonic Youth und vor allem Grandaddy aufweist.

Die Herren haben ein paar ganz schöne Melodien im Angebot („Turboloser“, „Smile“, „Banana boy“) und verzichten auf übermäßige Frickeleien, die aber durchaus vorkommen („Hypnosis“). Der Sound ist durch den Einsatz von Orgel und Moog ziemlich vintage gehalten und kann ab und zu richtig fett rocken („The saucier of Paris“). Unterm Strich ein gutes Album für alle, die auf nicht ganz so gradlinige Indie-Rocksongs stehen.

Anspieltipps:

  • Smile
  • Turboloser
  • Breathalyse me
  • The saucier of Paris
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