Terrorgruppe - Rust In Pieces - Cover
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Terrorgruppe Rust In Pieces


  • Label: Destiny Records
  • Laufzeit: 40 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Die Terrorgruppe bietet nun mal nicht mehr, aber auch weniger als stinknormalen Punkrock, der mal bessere und mal weniger gute Momente hat.

Bei „Rust In Pieces” handelt es sich um die letzte Veröffentlichung der Kreuzberger Punkrockband Terrorgruppe, die Ende letzten Jahres ihren Split verkündete. Doch die Fans können aufatmen: Die verbliebenen Musiker – Slash Vicious, S.M. West und Johnny Bottrop – haben sich nach dem Ausstieg von Sänger Archi Alert in The Bottrops umbenannt und machen mit einem neuen Sänger weiter. Damit geht nach zwar nach 14 Jahren die Geschichte einer deutschen Punkrock-Institution zuende, aber mit den Bottrops in spe und dem vorliegenden Album – dem dritten englischsprachigen der Terrorgruppe – bekommen die Fans weiterhin frisches Material ihrer Lieblinge.

Okay, ganz so frisch sind die Songs auf „Rust In Pieces“ auch nicht mehr, denn elf der dreizehn, von Andi Jung (The Bates, Blackmail, Scumbucket) produzierten Stücke, sind englische Versionen des 2003er Albums „Destiny“. Aber auch das war ja nicht gerade übel, so dass dieses Abschiedsgeschenk durchaus eine brauchbare Sache ist – jedenfalls für Fans und Genreliebhaber. Die Terrorgruppe bietet nun mal nicht mehr, aber auch weniger als stinknormalen Punkrock, der mal bessere („Hey tough guy“, „Marylin“, „Sex with my record collection“) und mal weniger gute Momente („Happy song“, „Rambo III“) hat, unterm Strich ein durchgehend hohes Niveau hält und deshalb einfach irgendwie wie selbstverständlich dazugehört.

Anspieltipps:

  • Marylin
  • Cathedrals
  • Satellite city
  • Say it don’t spray it
  • Hedonistic salvation front
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